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Rund 70 000 Menschen fliehen nach Beginn neuer Kämpfe im Südsudan

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Baku, 30. Juni, AZERTAC

Etwa 70 000 Menschen sind nach dem Beginn neuer Kämpfe im Südsudan geflohen. Die Vertriebenen halten sich derzeit an verschieden Orten in der nordwestlichen Stadt Wau und in der Umgebung auf, wie die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) am Mittwoch erklärte. "Wir wissen noch nicht, wie viele Menschen getötet wurden, aber es liegen noch immer Tote auf den Straßen", sagte der stellvertretende MSF-Leiter im Südsudan, David Kahindi.

Am Wochenende behandelten Ärzte von MSF Menschen mit Schusswunden und vergewaltigte Frauen. Etwa 10 000 Menschen seien zu einem UN-Stützpunkt in der Nähe geflohen. "Es handelt sich meist um Familien, die kaum etwas besitzen und dringend Essen, Wasser, eine Unterkunft und medizinische Versorgung brauchen", erklärte Kahindi.

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