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Schlammlawine in Indien reißt Dorf fort

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Baku, den 30. Juli (AZERTAG). Eine gigantische Schlammlawine hat Medienberichten zufolge ein indisches Dorf unter sich begraben. Gewaltige Erd-und Steinmassen begraben ein indisches Dorf mit mehr als 50 Häusern. Rettungskräfte und freiwillige Helfer suchen fieberhaft nach mehr als 160 Verschütteten - teils mit bloßen Händen. Der Sender NDTV berichtete, wegen des Starkregens der vergangenen Tage sei ein ganzer Hang auf das Dorf in der Sahyadri-Bergkette (Westghats) im Bundesstaat Maharashtra herabgestürzt.

Zahlreiche Katastrophenteams, Polizisten und Soldaten wurden in die abgelegene Region geschickt; auch Bewohner angrenzender Dörfer halfen bei der Suche nach den Vermissten - teils gruben sie mit bloßen Händen nach Verschütteten. Bilder von der Unfallstelle zeigen eine riesige Schlammlawine, die sich den Hang herabwälzte und alles mitriss, was ihr in den Weg kam. Heftiger Regen erschwere die Suche, berichtete NDTV.

In Indien herrscht gerade Monsunzeit. Auch in den nördlichen Bundesstaaten Uttarakhand und Himachal Pradesh gingen in den vergangenen Wochen zahlreiche große Erdrutsche ab und blockierten Nationalstraßen. Zahlreiche Pilgerwege zu Schreinen in den Himalaya-Bergen, die im Sommer von Zehntausenden Hindus genutzt werden, wurden gesperrt. Im vergangenen Jahr kamen bei mehreren Erdrutschen in Uttarakhand Tausende Menschen ums Leben.

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