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Schwerer Busunfall in Ägypten

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Baku, den 22. August (AZERTAG). Bei einem Zusammenstoß zweier Busse im Süden der ägyptischen Sinai-Halbinsel sind am Freitag 33 Menschen ums Leben gekommen. Bei den Opfern handele es sich um ägyptische Staatsbürger, teilte das Gesundheitsministerium in der Hauptstadt Kairo mit. Weitere 41 Menschen wurden demnach verletzt, darunter eine Ukrainerin, eine Frau und ein Kind aus Saudi-Arabien sowie ein Mann aus dem Jemen.

Das Unglück ereignete sich Medienberichten zufolge am frühen Morgen etwa 50 Kilometer von Scharm El-Scheich entfernt. Ein Bus kam demnach aus dem Badeort am Roten Meer, der andere aus Kairo, als sie aus noch ungeklärter Ursache zusammenprallten. Eines der beiden Unfallfahrzeuge überschlug sich. Etwa 30 Krankenwagen waren im Einsatz. Die Straße war komplett gesperrt. In den Bussen seien vor allem einheimische Arbeiter gewesen, hieß es auf dem Nachrichtenportal Al-Masry al-Youm.

In Ägypten ereignen sich wegen schlechter Straßenverhältnisse und einer oftmals riskanten Fahrweise häufig Verkehrsunfälle. Ende vorigen Jahres starben mindestens 24 Menschen, als ein Bus von einem Zug erfasst wurde. Bei einem schweren Busunglück im Jahr 2012 starben 51 Kinder zwischen vier und sechs Jahren, als ein Schulbus mit einem Zug kollidierte. Medienberichten zufolge kommen in Ägypten jedes Jahr etwa 10 000 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben.

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