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Selbstmordanschläge im Jemen: Dutzende Tote

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Baku, 28. Juni, AZERTAC

Bei mehreren Selbstmordanschlägen auf Soldaten im Süden des Jemen sind Dutzende Menschen getötet worden.

Bei einer Serie von Anschlägen sind im Jemen mehr als 40 Menschen getötet worden. Mehr als 30 weitere Menschen seien am Montag bei den Bombenexplosionen in der Stadt Mukalla im Südosten des Landes verletzt worden, sagten Vertreter der lokalen Sicherheitskräfte.

Zwei Selbstmordattentäter hätten sich in Mukalla, ehemals Hochburg des Terrornetzwerks al-Qaida, in die Luft gesprengt. Weitere Bomben seien am Sitz des Geheimdienstes und an zwei anderen Orten der Stadt explodiert.

Nach Angaben von Sicherheitskräften sprengte sich zunächst zeitgleich an drei Kontrollpunkten je ein Attentäter in die Luft. Dort schlugen die Angreifer zu, als die Soldaten am Abend gerade das Fastenbrechen begingen. Einer der Attentäter fragte demnach die Streitkräfte noch, ob er mit ihnen essen dürfe, bevor er sich in die Luft sprengte. Wenig später gab es eine vierte Attacke am Eingang eines Militärcamps, dort schlugen zwei Selbstmordattentäter zu. Insgesamt wurden mindestens 40 Soldaten sowie eine Frau und ein Kind getötet, sagte der höchste Gesundheitsbeamte der Provinz Hadramaut, deren Hauptstadt Mukalla ist.

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