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Smartphone-Herstellers Blackberry

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Baku, den 18. Oktober (AZERTAG). Der angeschlagene Smartphone-Hersteller Blackberry hat das Interesse von Lenovo geweckt. Eine Übernahme durch die chinesische Firma dürfte aber auf Widerstand der kanadischen Regierung stoßen.

Der chinesische PC-Hersteller Lenovo prüft einem Zeitungsbericht zufolge die Bücher des angeschlagenen Smartphone-Herstellers Blackberry. Lenovo habe dafür eine Geheimhaltungsvereinbarung unterzeichnet, berichtete das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf nicht genannte Quellen.

Blackberry hatte im August erklärt, strategische Optionen zu prüfen. Möglich sei auch ein vollständiger Verkauf.

Es liegt bereits ein Angebot des Unternehmers Prem Watsa vor, mit seiner Gesellschaft Fairfax Financial Blackberry für 4,7 Milliarden Dollar zu kaufen und von der Börse zu nehmen. Branchenkreisen zufolge erwägen auch andere Firmen Angebote.

Widerstand aus Kanada - Ein Übernahmeversuch durch eine chinesische Firma würde wohl auf Widerstand der kanadischen Regierung stoßen. Sie prüft bei Fusionen, ob sie im Interesse des Landes sind und die nationale Sicherheit bedrohen. Das Industrieministerium in Ottawa äußerte sich zunächst nicht zu dem mutmaßlichen Lenovo-Interesse.

Blackberry-Smartphones, die von vielen Großunternehmen wegen der Verschlüsselung von E-Mails geschätzt werden, können sich auf dem Markt nicht gegen das iPhone von Apple oder Geräte mit dem Betriebssystem Android von Google behaupten. Neue Telefone erwiesen sich als Ladenhüter. Blackberry will deswegen weltweit ein Drittel seiner Stellen streichen.

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