GESELLSCHAFT


Smartphones machen Canon schwer zu schaffen

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Baku, 27. Juli, AZERTAC

Smartphones machen Canon schwer zu schaffen - weil immer mehr Menschen für Fotos zur Handykamera greifen. Nach einem massiven Gewinneinbruch im ersten Halbjahr investiert der weltgrößte Kamerahersteller in neue Geschäftsfelder.

Das schwächelnde Geschäft mit Fotoapparaten hat den Gewinn des japanischen Elektronikkonzerns Canon einbrechen lassen. In den ersten sechs Monaten des Jahres erwirtschaftete das Unternehmen nach eigenen Angaben 102,1 Milliarden Yen (rund 755 Millionen Euro) - gut 20 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Das Canon-Management kappte darum seine Prognose für das Ergebnis im Gesamtjahr um vier Prozent auf rund 1,8 Milliarden Euro.

Canon Chart zeigen bekommt vor allem die Dominanz von Smartphones zu spüren. Die Kameras von internetfähigen Handys sind in der Vergangenheit immer besser geworden - viele Nutzer greifen beim Fotografieren inzwischen eher zum Smartphone als zur Kamera. Die Nachfrage nach Digitalkameras mit austauschbaren Objektiven und Kompaktkameras befinde sich unter Vorjahresniveau, teilte der Konzern mit. Auch das Geschäft im Premiumbereich blieb schwierig.

Um gegenzusteuern, investiert der Konzern in neue Geschäftsfelder und bietet beispielsweise für den schwedischen Videoüberwachungsspezialisten Axis 2,4 Milliarden Euro. Neben Fotoapparaten stellt Canon auch Bürogeräte wie beispielsweise Drucker und Kopierer her.

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