WIRTSCHAFT


Sony will PC-Sparte verkaufen

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Baku, den 6. Februar (AZERTAG). Der japanische Elektronikkonzern Sony könnte seine PC-Sparte bald verkaufen. Einem Bericht der Wirtschaftszeitung „Nikkei“ zufolge soll das Geschäft an einen Investmentfonds veräußert werden.

Sony will sich offenbar von seiner unrentablen PC-Sparte trennen. Der Geschäftsbereich mit der Marke Vaio werde an den Investmentfonds Japan Industrial Partners verkauft, berichtet die japanische Wirtschaftszeitung „Nikkei“. Der Fonds bezahle dafür 40 bis 50 Milliarden Yen (rund 295 bis 370 Millionen Euro).

Die etwa tausend Mitarbeiter sollen demnach größtenteils in eine neu zu gründende Firma übernommen werden, die künftig die PC in Japan herstellen werde. An dem neuen Unternehmen werde Sony in geringem Umfang beteiligt sein.

Seit 1996 produziert Sony Chart zeigen Vaio-Computer, zu den besten Zeiten verließen rund neun Millionen Geräte im Jahr die Fabrikem. Zuletzt sind es dem Bericht zufolge aber nur noch 5,8 Millionen Geräte und die Sparte zudem nicht mehr profitabel gewesen, berichtet „Nikkei“. Der Marktanteil des Unternehmens habe von Januar bis September 2013 bei lediglich 1,9 Prozent gelegen. Damit ist Sony der neuntgrößte PC-Produzent der Welt.

Ein Sony-Sprecher wollte den Zeitungsbericht nicht kommentieren. Allerdings prüfe der Konzern derzeit „verschiedene Optionen für das PC-Geschäft“, sagte der Sprecher. Der hart umkämpfte PC-Markt macht Sony vor allem wegen des Siegeszugs von Tablet-Computern und Smartphones Probleme. Der japanische Elektronikriese hatte vor einigen Monaten eine großangelegte Umstrukturierung begonnen, um seine Profitabilität zu sichern.

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