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Spanischer Milliardär hinterlässt Dorfbewohnern Teil seines Vermögens

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Baku, 25. November, AZERTAC

Der spanische Milliardär Antonino Fernandez, der Gründer einer weltberühmten Marke für alkoholische Produkte hat die Bewohner des Dorfes Cerezas del Condado im Norden von Spanien, wo er aufgewachsen ist, zu Millionären gemacht.

Fernandez, der keine Kinder hatte, war im vergangenen August im Alter von 98 Jahren gestorben. Er hinterließ jedem Dorfbewohner 2 Millionen Dollar. Antonino Fernandez kam 1917 in diesem Dorf auf die Welt. Er war das elfte von 13 Kindern. Seine Familie war arm, so dass er nur bis zu seinem Lebensjahr die Schule besuchen konnte. In 1949 zog er nach Mexiko und begann dort bei der Firma des Onkels seiner Gattin, alkoholische Getränke herzustellen. Mit den Jahren wurde die Firma erfolgreich und Fernandez wurde in 1971 CEO der Firma. Damals erreichte er einen Jahresumsatz in Höhe von 693 Millionen Dollar. Fernandes war wegen seiner Beiträge für körperlich behinderte Kinder vom spanischen König Juan Carlos mit einem Verdienstorden ausgezeichnet worden.

Für die Einwohner von Cerezales del Condado klingt es noch immer wie ein Märchen: Jemand hat ihnen in seinem Testament ein stattliches Vermögen vermacht. 169 Millionen Dollar wanderten nun von einem mexikanischen Bankkonto auf verschiedene spanische Sparbücher. In dem kleinen Dorf lebten gerade einmal 80 Menschen, in den er Wintermonate sogar noch weniger. Im ganzen Ort herrscht deshalb Feierstimmung.

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