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Starke Regenfälle in Chile-Mehrere Menschen gestorben

Baku, 27. Februar, AZERTAC

Starke Regenfälle haben in Chile zum Ausnahmezustand geführt und Überschwemmungen und Erdrutsche verursacht. Dabei starben mehrere Menschen. Mindestens 19 Einwohner galten zudem als vermisst, wie der Katastrophendienst Onemi am Sonntagabend mitteilte.

Die Zahl der Toten wurde darin von zunächst vier auf drei korrigiert. 377 Menschen waren in den Bergregionen des Landes demnach von der Außenwelt abgeschnitten, nach Medienberichten waren rund 1,4 Millionen Einwohner vor allem in der Region um die Hauptstadt Santiago ohne Trinkwasser.

"Rettungsteams arbeiten vor Ort, um die eingeschlossenen Menschen zu erreichen und die Wasserversorgung wieder herzustellen, wo immer es möglich ist", schrieb die chilenische Präsidentin Michelle Bachelet auf Twitter.

Das Land meldete über das gesamte Wochenende heftige Niederschläge in mehreren Andenregionen. Dabei verschmutzten Erdrutsche den Fluß Maipo nahe Santiago und führten zu Unterbrechungen bei der Wasserversorgung, berichtete das Portal "Emol". Wegen der Notlage sollten vielerorts die Schulen am Montag geschlossen bleiben.

Chile war erst vor kurzem von den schlimmsten Waldbränden seiner Geschichte heimgesucht worden. Zerstört wurde dabei ein Gebiet von über 500.000 Hektar im Zentrum des Landes.

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