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Sternschnuppen: In der Nacht zum Freitag werden wieder Wünsche wahr

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Baku, 11. August, AZERTAC

Heute kreuzen wieder die Perseiden den Weg der Erde - und damit jede Menge Sternschnuppen. Durch eine günstige Konstellation des Jupiter dürfen wir uns in diesem Jahr über besonders viele freuen.

Bis zu 170 Sternschnuppen pro Stunde sollen in der Nacht zum Freitag auf die Erde regnen. In vielen Regionen verderben Wolken das Schauspiel – doch in einigen Gegenden lohnt sich das Sternegucken.

In der Nacht zum Freitag können Himmelsbeobachter ein ganz besonderes Schauspiel erleben – sofern das Wetter mitspielt: Vor allem in der zweiten Nachthälfte sollen pro Stunde bis zu 170 Sternschnuppen auf die Erde regnen. Zwischen 23 und vier Uhr ist die beste Zeit, um die Sternschnuppen der Perseiden zu beobachten.

Wer nur bewölkten Himmel sieht oder wer nicht zu später Stunde draußen frieren will, hat allerdings auch die Möglichkeit, die Perseiden im Livestream zu sehen. Sowohl die US-Raumfahrtbehörde Nasa als auch Hobby-Astronomen übertragen den Sternschnuppenregen aus dem All.

Seinen Namen hat der sommerliche Meteorschwarm vom Sternbild Perseus. Dort liegt der scheinbare Ausgangspunkt der Perseidenmeteore, den die Astronomen Radiant nennen. In Wahrheit kommen die Sternschnuppen freilich nicht aus der fernen Fixsternwelt, sondern aus der unmittelbaren Umgebung der Erde: Auf seiner Bahn um die Sonne kreuzt unser Planet alljährlich zwischen Mitte Juli und Ende August eine Wolke winziger Teilchen, die der Komet Swift-Tuttle auf seiner Bahn um unser Zentralgestirn zurückließ.

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