POLITIK


Südlicher Gaskorridor in Washington diskutiert

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Washington, 22. September, AZERTAC

Der Atlantic Council in Washington hat einen "Rundtisch" zum Thema "Südlicher Gaskorridor" organisiert.

Bei der Veranstaltung wurde über die Energiesicherheit Europas sowie die Details des Projektes "Südlicher Gaskorridor" diskutiert.

Direktor von Atlantic Council, Richard Morningstar, hatte den Rundtisch moderiert. Der Vizepräsident des "Südlichen Korridors" John Murphy, die freiberufliche wissenschaftliche Mitarbeiterin im Dean Patricia- Zentrum für eurasische Studien beim "Atlantic Council" Agnes Grigas und der Sonderbeauftragte für eurasische Energieangelegenheiten und der Chefberater des ehemaligen Koordinators für internationale Energiefragen des US Departments Daniel Stein hielten eine Rede.

J. Murphy gab dem Publikum eine detaillierte Information über vier Megaprojekte, die den Bestandteil des südlichen Gaskorridors bildet, und den Arbeitsplan in dieser Richtung. Er teilte mit, dass die Arbeit an der Transadriatischen Pipeline (TAP) in Albanien und Griechenland bereits im August dieses Jahres begonnen haben, und die Arbeit in Italien erst im November in Angriff genommen werden soll.

Der südliche Gaskorridor bringt spätestens 2020 Erdgas aus Aserbaidschan in die Europäische Union. Die anfängliche Durchlassfähigkeit der Pipeline wird voraussichtlich auf 16 Milliarden Kubikmeter pro Jahr geschätzt. Über 6 Milliarden Kubikmeter werden in die Türkei und 10 Milliarden Kubikmeter nach Europa geliefert werden.

A.Grigas, D.Stein sprachen von der Geschichte der Projekte und der geopolitischen Situation im Südkaukasus und in Zentralasien sowie die Entwicklung des Pipelinenetzes in Südosteuropa. Die Teilnehmer des Rundtisches erörterten auch eine Reihe von Projekten für Gasfelder im östlichen Mittelmeer und die Möglichkeiten für die Verbindung dieser potentiellen Energiequellen mit dem südlichen Gaskorridor.

Die Redner betonten die strategische Bedeutung des südlichen Gaskorridors in Hinsicht auf die Gewährleistung der Energiesicherheit Europas.

Jusif Babanly, AZERTAC

Washington

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