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Südsudan: Japans Militär soll Uno-Friedenstruppen unterstützen

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Baku, 15. November, AZERTAC 

Im Krisenland Südsudan sollen japanische Soldaten die Uno-Friedenstruppen unterstützen. Für Japans Militär ist es der erste militärische Auslandseinsatz seit dem Zweiten Weltkrieg.

Bislang nahmen Japans Streitkräfte ausschließlich an friedenserhaltenden Einsätzen teil. Nun hat das Militär den ersten Kampfeinsatz seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Im Krisenland Südsudan sollen die Soldaten bedrängten Uno-Friedenstruppen und verbündeten Einheiten helfen. Im Rahmen eines Uno-Einsatzes sind japanische Soldaten bereits seit 2012 im Südsudan, um die Infrastruktur aufzubauen.

Nun dürften japanische Soldaten im Südsudan auch Warnschüsse abgeben, auf lebensbedrohliche Gefahren sowie gegnerisches Feuer reagieren, teilte Shinzo Abes rechtskonservative Regierung in Tokio mit.

Bis März dieses Jahres war es den sogenannten Selbstverteidigungsstreitkräften Japans nicht erlaubt, an ausländischen Kampfeinsätzen teilzunehmen. Erst der Erlass neuer Sicherheitsgesetze ermöglichte dies. Die Gesetze sind umstritten und gelten als größte Änderung der japanischen Sicherheitspolitik seit dem Zweiten Weltkrieg.

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