WELT


Syrien-Friedensgespräche in Genf treten nach einer Woche weiter auf der Stelle

Baku, 3. März, AZERTAC

Die Syrien-Friedensgespräche in Genf treten auch nach rund einer Woche weiter auf der Stelle. Die Opposition warf der Regierung am Mittwoch vor, die Verhandlungen durch Angriffe auf Zivilisten in dem Bürgerkriegsland zum Scheitern bringen zu wollen. Die Erfahrung der vergangenen Tage habe gezeigt, dass das Regime kein wirklicher Partner sei, sagte der Chef der Oppositionsdelegation, Nasr al-Hariri, nach einem Treffen mit UN-Vermittler Staffan de Mistura.

Die Gespräche sollen nach fast sechs Jahren Bürgerkrieg mit rund 400 000 Toten eine politische Lösung für den Konflikt suchen. Alle bisherigen Verhandlungen über einen Frieden waren gescheitert. Auch in der neuen Runde verhandelt De Mistura mit den Konfliktparteien bisher nur über das weitere Prozedere. Die bisher letzten Gespräche über einen Frieden hatte die Opposition im April vergangenen Jahres aus Protest gegen neue Angriffe von Regierungskräften abgebrochen.

© Jede Verwendung von Materialien muss durch den Hyperlink kenntlich gemacht werden
Wenn Sie einen Fehler im Text haben, markieren Sie ihn, drücken Sie auf Taste ctrl + enter und senden ihn uns

KONTAKT MIT DEM AUTOR

Füllen Sie die erforderlichen Stellen mit Zeichen* aus

Bitte geben Sie die Buchstaben wie oben gezeigt ein.
Egal, ob die Buchstaben groß oder klein sind