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Territoriale Konflikte zwischen Japan und China bedrohen den Weltfrieden

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Baku, den 19. Dezember (AZERTAG). Es geht um strategische Vorteile, Bodenschätze und nationale Eitelkeiten: Nicht nur der Insel-Streit zwischen Japan und China bedroht den Weltfrieden. Auch anderswo schwelen territoriale Konflikte, die gefährlich eskalieren könnten.

Es ist der jüngste Akt in einem Konflikt, dessen Ursprünge mehr als ein Jahrhundert zurückliegen: Ende November hat China die Region um eine Inselgruppe im Ostchinesischen Meer zur eigenen „Luftverteidigungszone“ erklärt. „Senkaku“ lautet der japanische Name für die Inseln, auf Chinesisch werden sie „Diaoyu“ genannt. Das bedeutet, dass ausländische Flugzeuge sich seitdem vor dem Flug durch die Zone anmelden und Funkverbindung zur chinesischen Luftüberwachung aufnehmen sollen. Und dass China selbst den Luftraum mit eigenen Militärjets kontrolliert. Eine Forderung, die Japans Regierung scharf kritisiert und die auch auf US-amerikanischer Seite Widerspruch hervorgerufen hat.

 

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