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Tote und Verletzte bei Gefangenenaufstand in Brasilien

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Baku, den 25. August (AZERTAG). Bei einer Meuterei in einem überfüllten brasilianischen Gefängnis hat es am Sonntag mehrere Tote gegeben. Zahlreiche Menschen wurden verletzt.

Offenbar ging es den Gefangenen um bessere Haftbedingungen. Wachen als Geiseln genommen. Demnach übernahmen die Gefangenen die Kontrolle über einen Großteil der Haftanstalt.

Medienberichten zufolge seien zwei Menschen vom Dach des Gebäudes im Bundesstaat Paraná gestoßen worden. Der Zivilpolizist Miguel Llanela sprach von einer „schwierigen Situation“. Es sei schwer zu sagen, wie lange diese noch anhalten werde. Unklar blieb zunächst auch, wie viele Insassen sich an dem Ausstand beteiligten. In dem Gefängnis sind etwa 1400 Menschen untergebracht.

Vertreter der Strafvollzugsbehörden teilten mit, die Gefangenen hätten gemeutert, um besseres Essen und saubere Unterkünfte zu erzwingen. In Brasilien sitzt etwa eine halbe Million Menschen in Haft. Viele Gefängnisse sind hoffnungslos überfüllt, weshalb es immer wieder zu Aufständen kommt.

Hinter dem Gefangenenaufstand steckt offenbar die kriminelle Organisation Primeiro Comando da Capital, wie die Zeitung Folha de São Paulo berichtete. Das Verbrechersyndikat aus São Paulo gilt als eine der mächtigsten Gangs des Landes und hat schon mehrfach blutige Gefängnisrevolten angezettelt.

 

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