WIRTSCHAFT


Toyota Chart auch der größte Autohersteller der Welt

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Baku, den 23. Januar (AZERTAG). Toyota verteidigt seinen Titel als größter Autohersteller der Welt. Der japanische Konzern setzte 2013 insgesamt 9,98 Millionen Fahrzeuge ab. Volkswagen konnte beim Kampf um den Spitzenplatz etwas aufholen.

Toyota Chart zeigen war auch 2013 der größte Autohersteller der Welt. Der japanische Konzern verkaufte im vergangenen Jahr 9,98 Millionen Fahrzeuge. Das waren nicht nur zwei Prozent mehr als im Jahr zuvor, sondern auch mehr als die Opel-Mutter General Motors Chart zeigen und Volkswagen Chart zeigen jeweils abgesetzt haben. Beide haben es ebenfalls auf den Spitzenplatz abgesehen. Die Rivalen konnten zuletzt die Distanz zu den Japanern etwas verringern.

GM setzte 2013 weltweit 9,71 Millionen Wagen ab. Damit lagen die Amerikaner gleichauf mit Europas größtem Autobauer Volkswagen, der einschließlich seiner Lkw-Töchter MAN und Scania auf mehr als 9,7 Millionen Fahrzeuge kam. Der Wolfsburger Konzern hat sich vorgenommen, bis 2018 an der gesamten Konkurrenz vorbeizuziehen und auf Platz 1 in der Autoindustrie vorzurücken. Allerdings kämpft VW mit Problemen in den USA - dem zweitgrößten Pkw-Markt der Welt. In China, dem größten Automarkt, schnitten die Wolfsburger zuletzt glänzend ab.

Toyota litt in der Vergangenheit dagegen unter dem politischen Streit zwischen Japan und China um eine unbewohnte Inselgruppe. Der Groll der beiden Nationen aufeinander ging so weit, dass in China lange weniger Autos japanischer Konzerne verkauft wurden. 2013 erholte sich die Nachfrage nach Fahrzeugen aus Japan - zum Nachteil des südkoreanischen Herstellers Hyundai. Weil dessen Geschäfte auch in den USA und Europa schlechter liefen, ging der Hyundai-Umsatz im Schlussquartal zurück.

Der Dreikampf der weltgrößten Autobauer wird nach Ansicht von Experten in China entschieden. Denn während in Europa auch nach einem Ende der Absatz-Krise die Verkaufszahlen nicht rasant wachsen dürften, treibt in dem asiatischen Boomland der Hunger der aufsteigenden Mittelschicht nach Mobilität und Statussymbolen die Umsätze der gesamten Branche an. Das Rennen um den Spitzenplatz bleibt knapp. Die Japaner wollen ihren weltweiten Absatz 2014 um vier Prozent auf 10,32 Millionen Fahrzeuge steigern. Davon sollen auf die Marke Toyota 9,28 Millionen entfallen, etwa 870.000 Fahrzeuge auf Daihatsu und rund 180.000 auf Hino.

Analyst Frank Schwope von der NordLB schätzt, dass Toyota damit erneut die Führungsposition verteidigen wird, während VW auf 10,1 Millionen verkaufte Fahrzeuge und GM auf 10,0 Millionen kommen dürfte. „Allerdings ist der Titel des größten Automobilherstellers eine Momentaufnahme beziehungsweise eine Neverending-Story.“ Viel wichtiger als reine Größe sei die Rentabilität der Konzerne und ihre Bereitschaft zu Kooperationen, so Schwope.

 

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