OFFIZIELLE CHRONIK


Treffen des Präsidenten von Aserbaidschan Ilham Aliyev mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel VIDEO

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Berlin, 21. Januar, AZERTAG

Wie ein Sonderkorrespondent der Nachrichtenagentur AZERTAG berichtet, hat am 21. Januar in Berlin ein Treffen des Präsidenten von Aserbaidschan Ilham Aliyev mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel stattgefunden.

Frau Angela Merkel betrachtete den Besuch im Hinblick auf die Diskussion über die Perspektiven der bilateralen Beziehungen als wichtig. Die Kanzlerin sagte, Deutschland sei am Ausbau der Zusammenarbeit mit Aserbaidschan interessiert. Sie wies darauf hin, dass Aserbaidschan eine wichtige Rolle in der Diversifizierung von Energielieferungen nach Europa, Umsetzung solcher Energieprojekte wie TAP und TANAP sowie in der „Östlichen Partnerschaft“ spielt. Frau Angela Merkel stellte fest, dass sie an der Beteiligung von neuen deutschen Gesellschaften an der Diversifizierung der aserbaidschanischen Wirtschaft und Umsetzung von Infrastrukturprojekten in Aserbaidschan interessier sind.

Präsident Ilham Aliyev sagte, dass die bilateralen Beziehungen zwischen Aserbaidschan und Deutschland sich erfolgreich entwickeln, dieser Besuch eine gute Gelegenheit für die Durchführung eines Meinungsaustauschs über die zukünftige Entwicklung der Beziehungen bietet. Der Staatschef berührte den armenisch-aserbaidschanischen Berg-Karabach-Konflikt und informierte über die anhaltende Aggression Armeniens gegen Aserbaidschan sowie die unkonstruktive Position des offiziellen Eriwan zum aktuellen Verhandlungsprozess.

Präsident Ilham Aliyev betonte mit Genugtuung die aktive Beteiligung einer bedeutenden Anzahl von deutschen Unternehmen an der Diversifizierung der aserbaidschanischen Wirtschaft und ging davon aus, dass es ein gutes Potenzial für den weiteren Ausbau der Zusammenarbeit gibt. Was die Beziehungen zwischen Aserbaidschan und der Europäischen Union betrifft, stellte der Präsident fest, dass diese Beziehungen sich auch erfolgreich entwickeln.

Die Seiten tauschten ihre Meinungen auch über regionale, internationale und andere Fragen von gemeinsamem Interesse aus.

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