POLITIK


Treffen im staatlichen Komitee für Flüchtlinge und Binnenvertriebenen mit neuer schwedischer Botschafterin

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Baku, 19. Januar, AZERTAC

Der Stellvertretende Premierminister der Republik Aserbaidschan, Vorsitzende des staatlichen Komitees für Flüchtlinge und Binnenvertriebenen und der Republikanischen Kommission für internationale humanitäre Hilfe, Ali Hasanov, hat sich am Dienstag, dem 19. Januar mit der neuen außerordentlichen und bevollmächtigten Botschafterin von Schweden in Aserbaidschan, Ingrid Tersman, getroffen.

Ali Hasanov wies beim Treffen auf die Wichtigkeit des weiteren Ausbaus der Beziehungen zwischen Aserbaidschan und Schweden hin und sprach von dem armenisch-aserbaidschanischen Berg-Karabach-Konflikt sowie von in den letzten Jahren unter der Leitung von Präsident Ilham Aliyev in verschiedenen Bereichen erzielten Fortschritten.

Er erinnerte auch daran, dass im Zuge der armenischen Annexionspolitik 20 Prozent des aserbaidschanischen Territoriums von armenischen Streitkräften besetzt, eine Million 200 Tausend Bürger des Landes aus ihren ständigen Wohnorten vertrieben, nationaler und kultureller Reichtum des Landes geplündert, die Infrastruktur zerstört wurden. A.Hasanov sagte: „Armenien ignoriert noch die Resolutionen und Beschlüsse des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen und anderer internationaler Organisationen über die bedingungslose Freilassung der aserbaidschanischen Gebiete. Mit der Lösung des Problems ist die OSZE Minsk-Gruppe beschäftigt. Jedoch hat diese Konfliktvermittlung bis heute zu keinem effektiven Ergebnis geführt. Aber alle müssen wissen, dass früher oder später die Gerechtigkeit wiederhergestellt werden wird".

Der stellvertretende Ministerpräsident schätzte die Übersetzung von Stücken aus der Kinderliteratur von dem schwedischen Schriftsteller Astrid Lindgren ins Aserbaidschanische hoch ein und teilte mit, dass sie den Flüchtlingsschulen zur Verfügung gestellt wurden.

Schwedische Diplomatin Ingrid Tersman bedankte sich für den herzlichen Empfang und sagte, dass sich die bilateralen Beziehungen zwischen den beiden Ländern auch in den kommenden Jahren ausgebaut werden. Sie erklärte, dass sie sich mit aller Kraft für die weitere Vertiefung der bilateralen Beziehungen in allen Bereichen einsetzen wird.

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