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Uber trifft in China auf starke lokale Rivalen

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Baku, 19. Februar, AZERTAC 

Mit aller Macht drängt Uber nach China. Firmenchef Kalanick verriet jetzt, dass der Fahrdienstvermittler dort mehr als eine Milliarde Dollar pro Jahr verliert. Das liegt auch an heimischer Konkurrenz.

Die Expansion nach Asien lässt sich Uber Milliarden kosten. "Wir sind profitabel in den USA, aber wir verlieren über eine Milliarde Dollar pro Jahr in China", verriet der Chef des umstrittenen Fahrdienstvermittlers, Travis Kalanick. Er sprach auf einem Start-up-Event in Vancouver, über das zunächst die kanadische Website "Betakit" berichtete.

Uber trifft in China auf starke lokale Rivalen wie Didi Kuaidi. "Wir haben einen scharfen lokalen Wettbewerber, der in jeder Stadt unprofitabel ist, aber Marktanteile aufbaut", sagte Kalanick, ohne die Konkurrenz beim Namen zu nennen.

Ein Sprecher von Didi Kuadi entgegnete in der "Financial Times", das Unternehmen mache in der Hälfte der 400 Städte, in denen es in China aktiv sei, keine Verluste mehr. Hinter Didi Kuaidi stehen unter anderem die chinesischen Internetriesen Tencent und Alibaba. Uber bietet seine Dienste in dem Land in rund 40 Städten an.

Die Äußerungen Kalanicks geben ein Bild davon, wohin die Milliarden gehen, die sich Uber bei Investoren holt. Bisher besorgte sich das Start-up aus San Francisco nach Schätzungen zwischen sechs und zehn Milliarden Dollar für die internationale Expansion. Dabei soll Uber nach Medienberichten in der jüngsten Finanzierungsrunde mit bis zu 60 Milliarden Dollar bewertet worden sein.

Uber bietet eine App an, über die Nutzer Autos mit Fahrer bestellen können. Das Angebot UberPop, bei dem Privatleute mit ihren eigenen Autos unterwegs waren, gab Uber nach heftigem Gegenwind von Taxibranche und Behörden inzwischen weitgehend auf.

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