WIRTSCHAFT


Uno warnt vor Preisschub bei Frühstückswaren

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Baku, den 18. März (AZERTAG). Dürren, Krankheiten und wachsende Nachfrage nach Lebensmitteln haben laut „Financial Times“ die Preise von acht Waren steigen lassen, die für das Frühstück besonders wichtig sind. Einen wahren Preisschock gab es beim Kaffee.

Viele Menschen lieben ihr Frühstück. Doch nun bekommt es einen bitteren Beigeschmack. Denn Frühstückswaren werdeneinem Bericht der „Financial Times“ zufolge immer teurer. Die Preise von acht ausgewählten Frühstückswaren seien demnach in diesem Jahr um durchschnittlich 25 Prozent gestiegen.

Teurer geworden sind demnach Kaffee, Orangensaft, Weizen, Zucker, Milch, Butter, Kakao und Schweinefleisch. „Alles, was zum Frühstück gehört, kostet mehr“, fasste Abdolreza Abbassian von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) den Trend zusammen. Die Gründe für den Preisschub sind ganz unterschiedlich.

Beim Kaffee sind die Preise um 70 Prozent gestiegen, Hauptgrund sei eine ungewöhnlich lange Dürre im Kaffeebohnenland Brasilien.

Der Preis für Schweinefleisch in Chicago sei vor allem wegen einer Epidemie bei US-Mastschweinen um 40 Prozent gestiegen.

Die Preise für Weizen hätten durch den langen Winter in den USA und durch die Krise im Agrarland Ukraine deutlich angezogen.

Die Preise für Milchprodukte steigen vor allem durch die stark wachsende Nachfrage in Ländern wie China und Russland, wo sich durch den wirtschaftlichen Aufschwung immer mehr Menschen solche Lebensmittel leisten können.

Eine Entspannung am Lebensmittelmarkt erwarten Experten erst einmal nicht. In den kommenden Monaten drohen unter anderem Dürren in Australien, Indien und Südostasien. Zudem treiben Spekulanten wie Hedgefonds die Lebensmittelpreise nach oben.

 

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