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Unter Verletzten bei Zugunglück in Spanien sind auch Ausländer

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Baku, 9. September, AZERTAC

Bei einem Zugunglück in der Region Galicien im Nordwesten Spaniens sind mindestens drei Menschen getötet und weitere verletzt worden. Das bestätigte die zuständige Stadtverwaltung von O Porriño am Freitag. Vom Bahnbetreiber Renfe hieß es auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur, es gebe bei dem Unfall in der Provinz Pontevedra „einige Tote“, das Ausmaß sei aber noch unklar. Bei einem der Todesopfer handelt es sich laut der Zeitung „La Voz de Galicia“ um den portugiesischen Lokführer. „El Mundo“ zitierte die Lokalpolizei mit den Worten, es handele sich um „eine große Zahl von Verletzten“. Unter Verletzten sind auch Ausländer.

Der Unfall habe sich gegen 9.30 am Morgen in der Nähe der Station O Porriño ereignet. Der Zug, der von der Hafenstadt Vigo aus unterwegs ins portugiesische Valença do Minho war, sei entgleist und wohl gegen eine Brücke geprallt, hieß es.

Die Behörden hätten Ermittlungen zur Unglücksursache eingeleitet. Medienberichten zufolge waren zum Unfallzeitpunkt rund 60 Menschen mit dem Zug unterwegs.

Erst vor drei Jahren hatte sich ebenfalls in Galicien ein verheerendes Zugunglück ereignet. Am 24. Juli 2013 war ein Schnellzug in Angrois bei Santiago de Compostela mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in eine Kurve gefahren und entgleist. Neben 80 Todesopfern gab es damals auch 144 Verletzte.

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