Videotechnologie soll für zusätzliche Transparenz sorgen

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Baku, den 9. Oktober (AZERTAG). Dem deutschen Internetportal „presseportal.de“ zufolge nutzt Aserbaidschan jetzt verstärkt die Videotechnologie, um eine ausreichende Transparenz bei den anstehenden Präsidentschaftswahlen zu gewährleisten. Dazu wird die Zahl der Kameras an den Wahlstationen mit Internetanschluss auf über 1.000 verdoppelt.

Diese Massnahme soll für zusätzliche Transparenz sorgen.

Nach einer kürzlich erfolgten Bewertung der Vorbereitungen für die Wahl lobte das ukrainische Europaratsmitglied Ivan Popescu die sehr gut organisierte Präsidentschaftswahl in Aserbaidschan.

Sergei Lebedew, der Vorsitzende des GUS-Führungskomitees, sprach ebenfalls mit Reportern: „Ehrlich gesagt sind mir keine negativen Kommentare über die Wahlvorbereitungen zu Ohren gekommen.“

Der derzeitige Präsident Ilham Aliyev, der für seine dritte Amtszeit kandidiert, und seine Regierung werden den neuen Bericht des in Brüssel ansässigen European Strategic Intelligence and Security Centre sicherlich begrüssen, in dem Aserbaidschan in diesem Monat als „Modell für eine gute Politik“ lobend erwähnt wird.

Monatelang hat die Regierung Aserbaidschans immer wieder bekräftigt, wie sehr sie sich um die Organisation freier, fairer, transparenter und objektiver Wahlen bemüht, schreibt der Vize-CEO William Racimora.

In diesem Zusammenhang hat das Land sein rechtliches Rahmenwerk verbessert und die Bedeutung hervorgehoben, die es der engen Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen beimisst.

Die Regierungspartei Neues Aserbaidschan stellt aus unterschiedlichen Gründen die Wirtschaft ins Zentrum ihres Wahlkampfes. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2013 lag das Wachstum in Aserbaidschan bei fünf Prozent. Das Land erwirtschaftet einen Überschuss in Höhe von 3,6 Prozent des BIP und - ganz wichtig für eine Nation, die ihre Wirtschaft vielfältiger aufstellen möchte - der Wirtschaftssektor, der nicht der Ölindustrie zugerechnet wird, wuchs in der ersten Jahreshälfte um 11 Prozent.

Mit den Erträgen aus der boomenden Wirtschaft plant die Regierung ein gross angelegtes Kapitalprojekt für den Bau von neuen Schulen und Strassen.

 

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