GESELLSCHAFT


WHO: Cholera-Epidemie im Jemen – viele Todesopfer

Baku, 15. Mai, AZERTAC

Im Jemen hat die Cholera-Epidemie weitere Todesopfer gefordert. Seit dem 27. April infizierten sich 8.500 Personen mit der Krankheit, davon starben 115 Menschen.

Der Einsatzleiter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), Dominik Stillhart, sagte bei einer Pressekonferenz in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa, die Epidemie habe ein ernst zu nehmendes Ausmaß angenommen.

Nach den Daten des jemenitischen Gesundheitsministeriums seien seit dem 27. April in 14 Provinzen 8.500 Personen mit Cholera infiziert und 115 Infizierte seien an den Folgen der Krankheit gestorben.

Ein Funktionär des Einwohnermeldeamts der Provinz Abyan sagte, in den letzten drei Tagen seien in der Provinz 182 Personen mit Durchfall-Beschwerden ins Krankenhaus eingeliefert worden.

Die Weltgesundheitsbehörde (WHO) erklärte am Freitag, seit dem 27. April forderte die Cholera-Epidemie in verschiedenen Provinzen im Jemen 51 Menschenleben. Zuletzt waren bei einem Cholera-Ausbruch in dem Land 103 Menschen ums Leben gekommen und 21.000 Menschen waren infiziert worden.

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