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Waldbränden in Kalifornien

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Baku, 25. Juli, AZERTAC

In der Nähe von Los Angeles kämpfen mehr als 1600 Feuerwehrleute gegen Brände, die sich in Windeseile ausbreiten. Schuld daran ist eine extreme Dürre.

Im Norden von Los Angeles breiten sich verheerende Waldbrände aus. Nach Angaben der Feuerwehr wurden bislang 18 Gebäude zerstört, 1500 Menschen mussten ihre Häuser verlassen, Straßen wurden gesperrt. Mindestens ein Mensch kam ums Leben.

Extreme Hitze und starker Wind begünstigen die Ausbreitung der Flammen, wie die "Los Angeles Times" berichtete. Insgesamt hatte sich das Feuer über eine Fläche von mehr als 13.000 Hektar Land ausgebreitet.

"Anhaltende Dürre" - Das Feuer war am Sonntag erst zu etwa zehn Prozent unter Kontrolle. Mehr als 1600 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Über weiten Teilen von Los Angeles hing eine Rauchwolke. Auch etwa 480 Kilometer von Santa Clarita entfernt stand eine Fläche von etwa 4000 Hektar in Flammen.

Ende Juni erst hatten schwere Buschfeuer rund 175 Kilometer nördlich von Los Angeles mehr als hundert Gebäude vernichtet. Es starben mehrere Menschen.

"Dies ist das fünfte Jahr einer anhaltenden Dürre, deshalb ist die Lage extrem", sagte der Chef der zuständigen Feuerwehr, Daryl Osby, während einer Pressekonferenz. "Es sind keine normalen Zeiten." Nahe Santa Clarita war das Feuer am Freitag ausgebrochen.

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