POLITIK


Yashar Aliyev: Armenien verwendet syrische Flüchtlingskrise für seine eigenen Interessen

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New York, 24. November, AZERTAC

Am 23. November fand die 61. Plenarsitzung der Generalversammlung der Vereinten Nationen statt. In der Sitzung gab man ausführliche Informationen über die Migrationskrise, einschließlich über diejenigen, die einen Flüchtlingsstatus erreichen wollen und im Mittelmeerbecken mit großer und schrecklicher Tragödie konfrontiert sind. Der Ständigen Vertreter der Republik Aserbaidschan bei den Vereinten Nationen, Yashar Aliyev, hielt eine Rede bei der Plenarsitzung.

Der Diplomat sprach von Schäden, die durch die anhaltenden Konflikte zugefügt wurden, sowie den schweren Folgen der Kriege und Konflikte für die ganze Menschheit. Der aserbaidschanische Diplomat erinnerte daran, dass die Zahl der Flüchtlinge auf der Welt seit dem Zweiten Weltkrieg ihr höchstes Niveau - 60 Millionen erreicht hat. Fast die Hälfte davon sind Kinder, sagte er. Yashar Aliyev sagte, dass diese Krise sowohl durch die Zahl der Flüchtlinge, sondern auch durch das Ausmaß der humanitären Bedürfnisse dieser Menschen zu erklären ist. Hätte man rechtzeitige und notwendige Hilfe für diese Menschen nicht geleistet, dann könnten die Folgen noch weitreichender und fataler sein, betonte Yaschar Aliyev.

Yashar Aliyev lenkte in seiner Rede die Aufmerksamkeit des Publikums auf die bewaffnete Aggression und Annexionspolitik Armeniens gegen Aserbaidschan sowie auf die Tatsachen der Besetzung der aserbaidschanischen Territorien durch die armenischen Streitkräfte und der illegalen Handlungen in diesen armenisch annektierten Geländen Aserbaidschans. Er sagte, dass die ethnischen Armenier aus Syrien in den besetzten aserbaidschanischen Territorien, einschließlich in den von armenischen Streitkräften besetzten aserbaidschanischen Rayons Zangilan, Lachin und Chodschali angesiedelt werden. Aserbaidschan macht sich große Sorge darüber, dass von der armenischen Führung für die Übersiedlung von die diesen Armeniern aus Syrien alle Bedingungen geschaffen werden. Es gibt genaue Angaben über zielgerichtete Maßnahmen Armeniens in internationalen Quellen sowie in den lokalen Massenmedien von diesem Land.

Y. Aliyev erinnerte daran, dass als Folge der armenischen Aggression gegen Aserbaidschan eine Million Bürger des Landes zu Flüchtlingen und Binnenvertriebenen wurden. Trotz seinen eigenen Flüchtlingsproblemen trug Aserbaidschan zur Verbesserung der Unterkunftsbedingungen von syrischen Flüchtlinge bei, leistete im Jahre 2012 den in Jordanien angesiedelten Flüchtlingen direkte finanzielle Hilfe, sagte er.

Hier sei festgestellt, dass in den Jahren 1992-1994 die aserbaidschanische Region Berg-Karabach und die sieben umliegenden Bezirke Aserbaidschans von armenischen Streitkräften besetzt wurden und als Folge dieser Annexionspolitik mehr als 650.000 Aserbaidschaner aus ihren ständigen Wohnorten vertrieben wurden. Im Jahr 1993 verurteilte der UN-Sicherheitsrat die armenische Aggression und verabschiedete die Resolutionen Nr. 822, 853, 874 und 884 über den sofortigen und bedingungslosen Abzug der armenischen Truppen aus aserbaidschanischen Territorien. Armenien ignoriert bisher diese Beschlüsse des UN-Sicherheitsrates und eine Reihe von Entschließungen und anderen Dokumenten der Parlamentarischen Versammlung des Europarats, der Organisation der Islamischen Konferenz (Organisation für Islamische Zusammenarbeit) und von anderen und einflussreichen Organisationen.

In den letzten Jahren hat die Regierung von Armenien die illegale Ansiedlung der ethnischen Armenier aus Syrien in den besetzten Gebieten Aserbaidschans intensiviert. Damit verletzt Armenien den Artikel 49 der Genfer Flüchtlingskonvention von 1949. Es gibt genügend Platz für die Ansiedlung dieser Flüchtlinge in Armenien, weil die Zahl der Armenier, die ihr Land verlassen stetig zunimmt. Seit 1992 hat eine Million armenische Bürger das Land verlassen.

Yusif Babanli, AZERTAC

New York

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