BLUTIGES GEDENKEN


Zum 24. Jahrestag der blutigen Januartragödie finden in verschiedenen Ländern die Gedenkzeremonien statt

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Baku, den 20. Januar (AZERTAG). Mit Organisationsunterstützung der Aserbaidschanischen Botschaften, diplomatischen Vertretungen, Diasporaorganisationen findet in verschiedenen Ländern der Welt eine Reihe von Gedenkzeremonien und Aktionen zum 24. Jahrestag der Januartragödie statt.

Das Andenken von Opfern dieser tragischen Ereignisse wird von unseren Landsleuten und friedliebenden Menschen in Schweden, Österreich, Deutschland, Kuweit, Kanada, China, der Ukraine, Kolumbien, den USA, der Türkei, Georgien, Jordanien, Rumänien, Belgien, Estland, Belgien, Frankreich, in der Schweiz und anderen Ländern der Welt gedacht, die Täter dieses blutigen Verbrechens werden verurteilt.

An den Gedenkzeremonien nehmen Botschaftsangehörigen in diesen Ländern, Vertreter von aserbaidschanischen, türkischen Diasporaorganisationen, darunter in diesen Ländern lebende und studierende Aserbaidschaner, Vertreter von verschiedenen Gemeinden und internationalen Vertretungen teil.

Redner wiesen in ihren Beiträgen darauf hin, dass der 20. Januar 1990 in die moderne Geschichte Aserbaidschans als einer der tragischsten Tage, zur gleichen Zeit als eine Seite des Heldentums von unserem Volk eintrat, zum Symbol des Kampfes und festen Willens unseres Volkes um die Freiheit wurde. Diese militärische Operation von speziellen Einheiten der UDSSR war eine verbrecherische Tat gegen friedliche und unschuldige Menschen, gegen ihre Bürger, die zu jener Zeit zur Freiheit ihres Landes aufstanden, gegen aggressive Handlungen von Armeniern in Bergkarabach auf die Straßen gingen. Das Ziel dieser militärischen Operation lag klar auf der Hand, den Freiheitswillen des aserbaidschanischen Volkes im Keim zu ersticken. Aber dieser blutige Akt des sowjetischen Imperiums konnte den Freiheitswillen des aserbaidschanischen Volkes nicht ersticken. Das aserbaidschanische Volk erkämpfte seine Freiheit, erlangte seine volle Unabhängigkeit.

Der Einmarsch von Kampfpanzern und Panzerwagen der Sowjetarmee in die Stadt Baku war auf das Massaker von friedlichen Volksmassen gerichtet, die gegen die feindliche, pro-armenische Politik der sowjetischen Führung unter der Leitung von Michail Gorbatschow, die Annexionspolitik Armeniens, sowie eine verräterische Haltung damaliger Führung Aserbaidschans aufgestanden waren. Diese Operation der Militärmaschine der UdSSSR in Baku führte zu einer unerhörten, ungeheuren Tragödie in Aserbaidschan, erfolgte in Baku große Verluste und zahlreiche Opfer. Damals konnten ehemalige inkompetente Leiter in Aserbaidschan keinen Mut dazu haben, in diesen schweren Tagen ihren Landsleuten zu helfen, im Gegenteil dienten sie weiter der sowjetischen Führung. Im Unterschied zu ihnen kam der Nationalleader Heydar Aliyev, der zu jener Zeit in Moskau lebte, am nächsten Tag dieser Tragödie in der ständigen Vertretung Aserbaidschans an, verurteilte diejenigen, die an der Anrichtung dieses Blutbads in Baku schuld waren, trat mit einer scharfen Erklärung auf. Somit demonstrierte der große Leader nochmals seine Treue zu seinem Volk.

Nach dem Wiedermachtantritt von Nationalleader Heydar Aliyev wurden die blutigen 20. Januarrreignissen im Jahr 1994 politisch und rechtlich richtig beurteilt. Die Namen von derjenigen, die dieses Verbrechen begingen, wurden entlarvt. Der 20. Januar wurde zum „Nationaltrauertag“ erklärt.

Es sind 24 Jahre her, seitdem diese blutige Tragödie verübt worden war. Infolge dieser blutigen Ereignisse wurden 147 Menschen brutal getötet, 700 schwer Menschen verletzt, dem aserbaidschanischen großer materiell-moralischer Schaden zugefügt. Wir erinnern uns noch heute an die Opfer der 20. Januartragödie. Wir dürfen nicht, wir haben kein Recht, diese blutigen Ereignisse zu vergessen. Die Märtyrerallee wird am frühen Morgen ununterbrochen von der Öffentlichkeit besucht. Unser Volk gedenkt in Ehren der für die Freiheit und territoriale Integrität Aserbaidschans ihr Leben geopferten tapferen Söhne und Töchter des aserbaidschanischen Volkes, legt an ihren Grabmalen frische Nelken nieder.

Bei den Gedenkveranstaltungen im Ausland führt man Dokumentarfilme über die blutigen Januarereignissen 1990 vor, organisiert eine Reihe von Photoausstellungen. Darüber hinaus werden ausführliche Materialien über das Blutbad im Januar 1990 in Baku veröffentlicht.

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