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Zwei Tote bei heftigen Regenfällen im Nordwesten der USA

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Baku, 12. Dezember, AZERTAG 

Bei heftigen Regenfällen im Nordwesten der USA sind mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Ein obdachloser Mann wurde im Süden des Bundesstaats Oregon von einem Baum erschlagen, der auf sein Zelt stürzte, wie der US-Sender CNN berichtete. In der Stadt Portland wurde ein Teenager getötet, als ein Baum auf das Auto fiel, in dem er saß. Der Wagen prallte gegen einen weiteren Baum, berichtete die Zeitung USA Today.

Der Wintersturm führte seit Donnerstag in vielen Teilen Nordkaliforniens sowie in Oregon zu Überschwemmungen und schweren Verkehrsbehinderungen, einige Autobahnabschnitte mussten gesperrt werden.

Im Großraum San Francisco waren 150 000 Menschen ohne Strom, in Oregon etwa 50 000, hieß es unter Berufung auf den Nationalen Wetterdienst. In San Francisco wurden viele Schulen geschlossen, Büroarbeiter mussten ihre Hochhäuser im Stadtzentrum verlassen. Starke Windböen legten Bäume und Strommasten um. Am Flughafen San Francisco mussten Dutzende Flüge abgesagt werden.

Eigentlich ist der seit mehr als drei Jahren unter einer Rekorddürre leidende Bundesstaat Kalifornien auf Winterregenfälle angewiesen, um die leeren Wasserreservoire aufzufüllen. Doch jetzt warnen die Behörden vor möglichen Schlammlawinen in hügeligen Gebieten. Vor allem in Regionen, die zuvor von Waldbränden betroffen waren, könnten Hänge abrutschen. In den Bergen der Sierra Nevada wurde eine Schneesturmwarnung ausgerufen.

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