WIRTSCHAFT


TAP- Pipeline: Bau des Offshore-Teils in Albanien begonnen

Baku, 19. Oktober, AZERTAC

Der Bau der Transadriatischen (TAP) Gaspipeline, die ein wichtiger Teil des Südlichen Gaskorridors ist und ab 2020 das Erdgas aus dem Kaspischen Meer nach Europa bringen soll, wird erfolgreich fortgesetzt. Der Bau des Offshore-Teils der TAP- Gaspipeline im albanischen Abschnitt haben bereits begonnen.

Das geht AZERTAC zufolge aus dem Betreiber der Pipeline “TAP AG“ hervor.

Bei Bauarbeiten im Meer werden ca. 10 Spezialschiffe der italienische Firma Saipem zum Einsatz kommen.

Der albanische Abschnitt der Pipeline 215 Kilometer lang ist. Etwa 205 Kilometer davon wurden verlegt und geschweißt.

Die Trans-Adria-Pipeline (offizieller Projektname Trans Adriatic Pipeline; auch Transadriatische Pipeline; kurz TAP) ist eine im Bau befindliche, rund 878 Kilometer lange Erdgaspipeline, die durch Griechenland, Albanien und das Adriatische Meer nach Süditalien verlegt wird. Sie soll mit der Transanatolischen Pipeline (TANAP) verbunden werden und das Erdgas aus dem größten Gasfeld Aserbaidschans Schah Denis nach Westeuropa transportieren. Der Bau der Pipeline wird nach graphischem Plan fortgesetzt.

Die EU hält das TAP-Projekt für eine Priorität. TAP bildet das Segment des Südlichen Gaskorridors. Der Bau des Offshore-Teils der Pipeline soll 2019 abgeschlossen werden. Erforderliche Gesamtkosten des TAP-Projekts belaufen sich auf 4,5 Milliarden Euro.

Die Transportkapazität der TAP-Pipeline ist auf 10 bis 20 Milliarden Kubikmeter Erdgas pro Jahr veranschlagt. Die Pipeline soll im Jahr 2020 in Betrieb sein.

Die TAP-Aktionäre sind am Projekt folgendermaßen beteiligt: BP (20 Prozent), SOCAR (20 Prozent), Snam S.p.A (20 Prozent), Fluxys (19 Prozent) und Enagas (16 Prozent), Axpo (5 Prozent).

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