WIRTSCHAFT


Transport von Erdgas aus Aserbaidschan nach Europa in entscheidende Phase eingetreten

Mehr als 87 Prozent von Bauarbeiten der Gaspipeline TAP ausgeführt

Baku, 20. Mai, AZERTAC

Der Südliche Gaskorridor (SGC) mit einer geschätzten Investition von rund 40 Milliarden US-Dollar ist eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte weltweit und verbindet Aserbaidschan mit Europa. Über den SGC soll Gas aus dem Kaspischen Meer über Aserbaidschan, Georgien, Türkei, Griechenland, Albanien und Italien nach Europa transportiert werden. Zum SGC gehören die Öl- und Gasprojekte Schah Denis 2, Sangatschal-Terminal, Südkaukasus-Pipeline (SCPX), Transanatolische Pipeline (TANAP), Transadriatische Pipeline (TAP).

Der Bau der Transadriatischen (TAP) Gaspipeline, die ein wichtiger Teil des Südlichen Gaskorridors ist, und ab 2020 das Erdgas aus dem Kaspischen Meer nach Europa bringen soll, wird fortgesetzt. Der Prozess der Umsetzung des Projekts ist in eine entscheidende Phase eingetreten. Mehr als 87 Prozent der Engineering-, Logistik- und Bauarbeiten wurden ausgeführt.

547 Kilometer der Rohre in einem 550 Kilometer langen griechischen Abschnitt und 214 Kilometer der Rohre in einem 215 langen albanischen Abschnitt sind bereits zusammengeschweißt.

Der Transport des frühen Erdgas aus Aserbaidschan nach Europa ist in einer entscheidenden Etappe und wird für 2020 geplant. Der Grundstein der TAP wurde am 17. Mai 2016 im griechischen Saloniki gelegt.

Über 85% der Bauarbeiten an den Kompressor- und Messstationen sind fast abgeschlossen. Darüber hinaus sind mehr als 10% der Bauarbeiten des Offshore-Teils ausgeführt.

Die 878 Kilometer lange TAP-Pipeline stellt in Kipoi an der türkisch-griechischen Grenze die Verbindung mit der transanatolischen Pipeline her. Sie durchquert Griechenland und Albanien, verläuft durch die Adria und erreicht schließlich Süditalien. Von der italienischen Anlande-Station aus kann das Erdgas zu den größten europäischen Märkten, wie Deutschland, Frankreich und Großbritannien, transportiert werden.

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 4,5 Milliarden Euro.

TAP- Aktionäre sind am Projekt folgendermaßen beteiligt: BP (20 Prozent), SOCAR (20 Prozent), Snam S.p.A (20 Prozent), Fluxys (19 Prozent) und Enagas (16 Prozent) und Axpo (5 Prozent).

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