BLUTIGES GEDENKEN


Völkermord von Chodschali: Volkskünstler Aschraf Heybatov stellt seine Werke in Berlin aus

Berlin, 22. Februar, AZERTAC

In Berlin ist eine Ausstellung von Werken des Volkskünstlers Aserbaidschans, Aschraf Heybatov, gewidmet dem Völkermord von Chodschali eröffnet worden. Sie wurde organisiert durch das Aserbaidschanische Haus in Berlin und die Deutsche Allianz der Aserbaidschaner. An der Veranstaltung nahmen Vertreter des Staatlichen Komitees für Arbeit mit Diasporaorganisationen, Angehörigen der aserbaidschanischen Botschaft in Deutschland sowie Hunderte von Landsleuten teil, die aus der ganzen Welt nach Berlin eingetroffen sind, um an einer europaweiten Karabach-Kundgebung in Europa teilzunehmen.

Der Vorsitzende des Staatlichen Komitees für Arbeit mit Diasporaorganisationen, Fuad Muradov, und der aserbaidschanische Botschafter in Deutschland, Ramin Hasanov, hielten eine Rede bei der Eröffnungsveranstaltung.

Sie sprachen über die Wahrheiten über Karabach, die Rolle der Diaspora bei der Vermittlung von Informationen über den Völkermord von Chodschali an die internationale Öffentlichkeit. Die Redner schätzten die Arbeit des Aserbaidschanischen Hauses in dieser Richtung sowie die Verdienste und Beiträge von Aschraf Heybatov hoch ein.

Die Streitkräfte Armeniens griffen in der Nacht vom 25. bis 26. Februar 1992 mit direkter Teilnahme von Einheiten des zu jenem Zeitpunkt in der Stadt Chankendi der Berg-Karabach Region der Republik Aserbaidschan stationierten alt-sowjetischen 366. Motorschützenregiments, die Stadt Chodschali in Bergkarabach an. Die armenischen Einheiten machten die Stadt Chodschali dem Erdboden gleich. Die Stadt wurde völlig zerstört und niedergebrannt. Beim Sturm auf Chodschali wurde die friedliche Bevölkerung einem ungeheuerlichen Massaker unterworfen -Kinder, Frauen, Ältere, Kranke wurden mit besonderer Grausamkeit getötet. Bei diesem Kriegsverbrechen wurden insgesamt 613 Personen getötet, darunter: 106 –Frauen, 83 -Kinder, 70 –Ältere. 8 Familien sind völlig liquidiert. 56 Personen wurden mit besonderer Grausamkeit getötet. 130 Kinder haben einen Elternteil verloren. Durch diese Tragödie sind 487 friedliche Bewohner dieser Stadt verschiedenen Grades behindert. 1275 Zivilisten wurden gefangen genommen und erlitten schwere Demütigungen und Verletzungen in Gefangenschaft. Von 150 dieser Gefangenen fehlt bis heute jede Spur.

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