WELT


157 Toten bei Flugzeugunglück in Äthiopien

Baku, 11. März, AZERTAC

China erlaubt vorerst keine Flüge von Maschinen des Typs Boeing 737 Max 8. Chinesische Fluglinien seien angewiesen worden, Flüge mit der Boeing einzustellen, bis Sicherheitsrisiken ausgeschlossen werden können, teilte die Luftfahrtbehörde CAAC des Landes mit.

Grund seien "gewisse Ähnlichkeiten" zwischen dem jüngsten Absturz einer Passagiermaschine dieses Typs in Äthiopien und dem Absturz einer Lion-Air-Maschine 737 Max 8 im Oktober in Indonesien, bei dem 189 Menschen ums Leben gekommen waren. Auch Äthiopien teilte mit, vorerst keine Boeing 737 Max mehr starten zu lassen. Zuvor hatte Ethiopian Airlines erklärt, "diese Maschinen als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme am Boden zu belassen."

Bei dem Absturz der Boeing 737 der Fluggesellschaft Ethiopian Airlines waren am Sonntag alle 149 Passagiere und acht Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen. Die Maschine, die von der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba in die kenianische Hauptstadt Nairobi fliegen sollte, war am Sonntagmorgen kurz nach dem Start abgestürzt. Nach Angaben der Airline waren unter den Todesopfern aus 35 Ländern unter anderem 32 Kenianer, 18 Kanadier, 9 Äthiopier sowie jeweils 8 US-Amerikaner, Italiener und Chinesen.

Experten haben inzwischen mit der Identifizierung der Opfer und der Klärung der Unglücksursache begonnen. In den weitverstreuten Trümmern des Flugzeugs haben Helfer den Blackboxes - den Flugschreibern mit den Aufzeichnungen der Flugdaten und der Cockpitgespräche gefunden.

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