WIRTSCHAFT


TANAP-Pipeline: Türkei importiert bisher 9,1 Milliarden Kubikmeter Erdgas aus Aserbaidschan

Baku, 21. Januar, AZERTAC

Bisher wurden rund 9,1 Milliarden Kubikmeter Erdgas aus Aserbaidschan über die Transanatolische Pipeline (TANAP- Trans-Anatolian Natural Gas Pipeline) in die Türkei exportiert.

Das sagte der Minister für Energie und natürliche Ressourcen der Türkei Fatih Dönmez, wie AZERTAC berichtete.

Er sagte, dass im vorigen Jahr 2020 rund 4,9 Milliarden Kubikmeter Erdgas aus Aserbaidschan in die Türkei durch die TANAP-Pipeline transportiert wurden: "Die Türkei hat 24% des im vergangenen Jahr importierten Erdgases aus Aserbaidschan bezogen. Mit der Inbetriebnahme der Transadriatischen Pipeline (TAP) werden die TANAP- Pipeline und das aserbaidschanische Gas immer mehr an strategische Bedeutung gewinnen", so Fatih Dönmez.

Die Pipeline TANAP wurde am 12. Juni 2018 im türkischen Eskisehir in Betrieb genommen.

Seit dem 30. Juni 2018 fließt das Erdgas aus Aserbaidschan in die Türkei. Die zweite Phase der TANAP-Pipeline, die den Transport von Erdgas aus Aserbaidschan nach Europa vorsieht, wurde am 30. November des vorigen Jahres in Betrieb genommen. Die Projektkosten beliefen sich auf 6,5 Milliarden Dollar.

Die TANAP-Pipeline ist ein wichtiger Teil des Südlichen Gaskorridors. Das Projekt hat zum Ziel, das Erdgas vom Gasfeld Schah Deniz 2 und aus anderen Gebieten des Kaspischen Meeres in die Türkei und dann über die Trans-Adriatische-Pipeline (TAP) nach Europa zu transportieren.

Die Aktionäre sind am TANAP-Projekt so beteiligt: Geschlossene AG "Südlicher Gaskorridor" (51 %), BOTAS (30 %) und BP (12 %), SOCAR-Türkei (7%).

Hier sei erwähnt, dass einzelne EU-Staaten seit dem 31. Dezember 2020 erstmals Erdgas aus Aserbaidschan beziehen.

Ziel sei, Italien, Griechenland und Bulgarien mit insgesamt zehn Milliarden Kubikmeter Erdgas pro Jahr über die TAP-Pipeline zu versorgen.

Die TAP-Gasleitung ist Teil des insgesamt etwa 3500 Kilometer umfassenden Pipeline-Projekts "Südlicher Gaskorridor".

Die TAP- Aktionäre sind am Projekt folgendermaßen beteiligt: BP (20 Prozent), SOCAR (20 Prozent), Snam S.p.A (20 Prozent), Fluxys (19 Prozent) und Enagas (16 Prozent) und Axpo (5 Prozent).

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