BLUTIGES GEDENKEN


20. Januartragödie: Die an einem kalten Wintertag aufgehende Sonne der Freiheit FOTOKOMPOSITION

Baku, 18. Januar, AZERTAC

Die blutige 20. Januartragödie jährt sich in diesem Jahr zum 30 Mal. Jedes Jahr gedenkt das aserbaidschanische Volk der Opfer der 20. Januartragödie mit Respekt und Ehren.

Diese Militäroperation der ehemaligen Führung der UdSSR war das nie gesehene Verbrechen gegen friedliche und unschuldige Menschen, die zu jener Zeit zur Freiheit ihres Landes aufgestanden waren.

Die von bis an die Zähne bewaffneten Spezialeinheiten marschierten in der Nacht von 19. zum 20. Januar in die aserbaidschanische Hauptstadt Baku. Der Einmarsch der Kampfpanzer und Panzerwagen der Sowjetarmee war auf das Massaker von friedlichen Volksmassen gerichtet.

Bei diesem blutigen Terroranschlag wurden 147 Menschen auf brutale Weise getötet, 744 weitere Personen schwer verletzt. Darüber hinaus wurden mehr als 800 Personen Illegal festgenommen, dem aserbaidschanischen Volk ein großer materiell-moralischer Schaden zugefügt.

Der Nationalleader des aserbaidschanischen Volkes Heydar Aliyev besuchte in diesen schweren Tagen, der zu jener Zeit in Moskau lebte, die ständige Vertretung Aserbaidschans in Russland und verurteilte das in Baku angerichtete Blutbad und die unmenschliche Politik des totalitären Sowjetregimes aufs Schärfste. Damit demonstrierte der große Leader nochmals seine Treue zu seinem Volk.

Die blutige Januar-Tragödie ist eine Bezeichnung für eine blutige und gewaltsame Niederschlagung der aserbaidschanischen Unabhängigkeitsbewegung in Baku.

Gegen friedliche Menschen, die zu jener Zeit zum Kampf um die Freiheit und Unabhängigkeit ihres Landes aufgestanden waren, wurden die Panzerwagen eingesetzt. Diese brutale Unterdrückung konnte jedoch den Kampf- und Freiheitswillen des aserbaidschanischen Volkes nicht ersticken. Aserbaidschan erlangte im Jahr 1991 seine legitime Unabhängigkeit. In diesem Sinne ist dieser Tag ein Ruhmesblatt in der Unabhängigkeitsgeschichte des Landes und ging in die Geschichte des aserbaidschanischen Volkes ein.

Das aserbaidschanische Volk erinnert sich noch heute an die Opfer jener Tragödie, die zu jener Zeit zur Unabhängigkeit und Freiheit ihres Vaterlandes, zum Kampf gegen die unbegründeten Gebietsansprüche Armeniens gegen Aserbaidschan aufgestanden waren. Sie gaben ihr Leben für die Unabhängigkeit und die territoriale Integrität ihres Vaterlandes hin. Tausende von Menschen strömen jedes Jahr in die Märtyrerallee, um das Gedenken an die Opfer der schwarzen Januar-Tragödie zu ehren . Wir dürfen nicht, wir haben kein Recht die blutigen Januar-Ereignisse zu vergessen. Die Farbe Rot auf unserer dreifarbigen Fahne ist das Blut von unseren Märtyrern. Ihr Gedächtnis wird für ewige Zeit im Herzen des aserbaidschanischen Volkes leben.

Die Weltöffentlichkeit muss es wissen, dass auf einer Serie von blutigen Terroranschlägen, die im 20. Jahrhundert durch den Totalitarismus begangen wurden, auch der Massenterror gegen das aserbaidschanische Volk - der Karabach-Konflikt, der Völkermord von Chodschali und die blutige 20. Januartragödie sind.

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