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26. Jahre ohne Khodschawänd

Baku, 2. Oktober, AZERTAC

Es sind heute 26. Jahre her, seit einer der malerischen Orte Aserbaidschans Khodschawänd durch die armenischen Streitkräfte okkupiert worden ist, gibt die Nachrichtenagentur AZERTAC bekannt.

Am 30. Oktober 1991 wurden die von den Aserbaidschanern besiedelten alten Dörfer des Rayons Tugh und Salaketin besetzt. Am 19. November wurde das Dorf Khodschawänd und am 9. Januar 1992 das Dorf Achullu annektiert. Am 17. Februar 1992 besetzten die Armenier das Dorf Garadaghly der Region Khodschawänd. Hier kam es zu einem der schrecklichsten Massaker. 118 friedliche Bewohner dieses alten aserbaidschanischen Dorfes mit mehr als 800 Einwohnern wurden gefangen genommen und erlitten schwere Demütigungen und Verletzungen in Gefangenschaft. 33 Personen wurden erschossen. Verwundeten wurden zusammen mit Toten in eine Abfallgrube hineingeworfen und verschüttet.

68 von gefangen genommenen Personen wurden mit besonderer Grausamkeit getötet und 50 von denen wurden mit großen Schwierigkeiten aus der Gefangenschaft entlassen. 18 Personen von entlassenen Menschen starben später an ihren tödlichen Wunden. Die beiden betroffenen Familien in diesem Dorf haben jeweils 4 Mitglieder verloren. Darüber hinaus haben 43 Familien ihre Häupter verloren. 146 Kinder blieben als Waisen zurück.

Im Dorf Garadaghly wurden insgesamt 91 Menschen getötet, das heißt, dass jeder zehnte Bewohner des Dorfes getötet wurde. 21 von ihnen waren alte Menschen und 10 Frauen und 8 Schulkinder.

146 Bewohner des Rayons Khodschawänd kamen bei den Gefechten ums Leben, mehr als 300 Einwohner wurden Invaliden. 243 Kinder haben ein Elternteil, drei Kinder beide Elternteile und 68 Frauen ihre Ehepartner verloren.

Am 2. Oktober 1992 wurden die Siedlungen Amiral, Mughanli und Kuropatkin der Region, am 23. Juli 1993 Günaschli, am 20. August desselben Jahres das Dorf Khatai von den Streitkräften Armeniens besetzt. In den 10 Dörfern des Bezirks wurden 1723 Wohnhäuser, 47 Industrieobjekte und 144 landwirtschaftliche Einrichtungen, 32 Gesundheitsanstalten, einschließlich 17 Bildungseinrichtungen, 4 Vorschuleinrichtungen, 59 Kulturstätten, 32 Brücken, 42 Wasserreservoirs und 316 Kilometer lange Wasserleitungen zerstört und ausgeplündert.

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