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Airbus testet Kampfflugzeuge an der Ostsee

Baku, 4. Oktober, AZERTAC

Im Rahmen militärischer Forschungen testet Airbus am Donnerstag an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste einen Drohnenschwarm, der Kampfflugzeuge begleiten soll. "Wir erforschen die Einsatzmöglichkeiten von unbemannten Drohnen für eine moderne Luftkampfstrategie der Zukunft", sagte Florian Taitsch, Sprecher von Airbus Defence and Space.

Die amerikanischen Streitkräfte seien in diesem Bereich bereits recht weit, aber auch Chinesen und Russen dürften entsprechend forschen, meinte der Manager. Ingenieure bei Airbus arbeiten laut Taitsch seit mehr als zehn Jahren an Drohnen.

Bis zum Jahr 2025 will Airbus ein Drohnen-Begleitsystem für Kampfflugzeuge entwickelt haben. Eventuell könnte ein neues europäisches Kampfflugzeug damit ausgestattet sein, für das Deutschland und Frankreich bereits Interesse angemeldet hätten, teilte Airbus mit. Zu den möglichen Aufgaben von Drohnenschwärmen gehörten Aufklärung, das Stören der Kommunikation von Gegnern oder auch der Einsatz mit Waffen.

Von Bodenrampen abgeschossen - Auf dem Truppenübungsplatz Todendorf in Panker (Kreis Ostholstein) werden im Laufe des Tages mehrere Drohnen von Bodenrampen abgeschossen. Sie sollen einen Learjet über der Ostsee begleiten. Dieser ist mit dem Cockpit eines Tornado-Kampfflugzeuges ausgestattet. Der Pilot soll den Kurs und die jeweiligen Funktionen der Drohnen beeinflussen können. Diese sollen in der Regel vor dem Flugzeug fliegen - auch als eine Art Frühwarnsystem.

Drohnen bereiten Sicherheitsexperten zunehmend Probleme, weil die Miniflieger schwer zu bekämpfen sind. Immer wieder kommt es zu Anschlägen mit Drohnen beispielsweise durch Terrororganisationen wie dem "Islamischen Staat". Militärs und Behörden versuchen, sich zu wappnen: Mit Störsendern, Spezialgeschossen und Netzen versuchen sie, feindliche Drohnen abzufangen.

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