POLITIK


Alexander Perenchiyev: Beschuss der Stadt Ganja ist Rache und zeigt, dass Armenien seine Nerven nicht behalten kann

Moskau, 5. Oktober, AZERTAC

Der Beschuss der aserbaidschanischen Stadt Ganja ist eine Rache und zeigt, dass die armenische Seite ihre Nerven nicht behalten kann. Das ist Realität.

Das sagte Alexander Perenchiyev, Professor für Politikwissenschaften und Soziologie an der Plechanow-Russischen Wirtschaftsuniversität, Mitglied des Expertenrates der russischen Offiziere, als er den intensiven Beschuss der zweitgrößten aserbaidschanischen Stadt Ganja durch die armenischen Streitkräfte kommentierte.

Armenien verfolgt damit kein Ziel, keinen festen Plan, die Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) in den Konflikt zu verwickeln, fügte der russische Politikwissenschaftler hinzu: “Eine Entscheidung der CSTO über eine mögliche Intervention wird nicht auf der Ebene der Verteidigungsminister von Mitgliedstaaten, sondern auf politischer Ebene getroffen werden. Aufgabe des Bündnisses ist die Gewährleistung der Sicherheit, Souveränität und territorialen Integrität der Mitgliedstaaten.

Die Staatschefs der CSTO-Mitgliedsländer versammeln sich und diskutieren mögliche Intervention, falls das Hoheitsgebiet eines der Mitgliedstaaten bedroht ist. Was den Berg-Karabach-Konflikt betrifft, werden die CSTO-Mitgliedstaaten in diesem Fall Armenien nicht zur Seite stehen.

Russland, Weißrussland, Kasachstan, Kirgisien und Tadschikistan werden keine Truppen nach Aserbaidschan entsenden. Der Grund ist sehr einfach: Die Militäroperationen werden in den besetzten Gebieten Aserbaidschans durchgeführt. Würde Aserbaidschan das Hoheitsgebiet Armeniens angreifen, so würde die CSTO Eriwan unterstützen“, so Alexander Perenchiyev.

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