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Alonso Erinnerungen an Baku-Rennen

Baku, 7. Januar, AZERTAC

Auch wenn der McLaren 2018 teilweise unterirdisch war, blieb Fernando Alonso der Mann für die besonderen Momente. Einer davon war das Rennen in Baku, das ihm besonders in Erinnerung geblieben ist. Dort fuhr der Spanier auf Rang sieben, obwohl er in der ersten Runde nach einer Kollision gleich zwei Reifenschäden auf einmal erleiden musste.

Alonso war mit Williams-Pilot Sergei Sirotkin aneinandergeraten, der zwischen ihm und Nico Hülkenberg (Renault) eingeklemmt war. Gleich beide Reifen auf der rechten Fahrzeugseite wurden beschädigt, und der zweimalige Weltmeister musste sich über fast die komplette Runde bis in die Box schleppen.

Er erinnert sich: "Eine Seite des Unterbodens war komplett zerstört und hatte überall Löcher, weil er in der Inlap nach dem Vorfall mit den zwei Reifenschäden die ganze Zeit über den Asphalt geschliffen ist." Fortan sei das Auto auf den Geraden immer nach rechts gezogen, was sich bei rund 350 km/h zwischen den Mauern nicht gerade toll angefühlt habe.

Alonso glaubt: Hätten die Mechaniker das Auto beim Boxenstopp genauer untersucht, hätte man das Rennen womöglich aufgegeben. "Aber es passierte alles so schnell, und sie haben mich wieder rausgeschickt, weil das Safety-Car draußen war", erzählt er. Dadurch konnte er nach dem Schaden zumindest das Feld wieder einholen.

Alonso: "Ein besonderes Rennen" - Erst nach dem Safety-Car habe man die Schäden evaluiert und in den Daten gesehen, dass es einigen Verlust gab. An Punkte hatte zu diesem Zeitpunkt niemand geglaubt, auch Alonso spulte einfach routiniert seine Runden ab. Doch zur Überraschung des Teams habe man in Sachen Performance gar nicht so viel auf die Konkurrenten verloren. "Wir konnten viele Plätze gutmachen und einige Autos überholen", so Alonso.

Am Ende landete er auf Rang sieben und fuhr sein zweitbestes Saisonergebnis ein - und das mit einem stark beschädigten Auto. "Im Ziel habe ich dann realisiert, dass es ein besonderes Rennen war", sagt er. "Es war merkwürdig."

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