WELT


Angriff auf Geheimdienstbasis in Afghanistan: 7 Tote und viele Verletzte

Baku, 18. Mai, AZERTAC

Im Osten Afghanistans sind bei einer Attacke auf einen Stützpunkt des Inlandsgeheimdiensts mindestens sieben Menschen getötet und mehr als 25 verwundet worden. Ein Attentäter sprengte am frühen Morgen bei dem Stützpunkt in der Hauptstadt der Provinz Ghasni ein gestohlenes Militärfahrzeug in die Luft, wie ein Provinzsprecher am Montag mitteilte.

Hier sei erwähnt, dass am 29. Februar die USA mit den Taliban ein historisches Abkommen unterzeichnet hatten, das einen schrittweisen Abzug internationaler Truppen aus Afghanistan vorsieht. Die Regierung in Kabul war nicht daran beteiligt, weil die Taliban direkte Gespräche mit ihr abgelehnt hatten. Der Deal sieht einen Gefangenenaustausch vor und soll den Weg für Friedensgespräche ebnen. 5000 Taliban und 1000 afghanische Soldaten sollten laut Friedensplan insgesamt freikommen. Auch eine Teilwaffenruhe war darin vorgesehen. Doch es gibt Streit um die Umsetzung des Plans. Der Konflikt im Land geht unterdessen weiter.

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