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Appell des Präsidenten der Republik Aserbaidschan Ilham Aliyev VIDEO

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Das Jahr 2020 wird in der Erinnerung bleiben. 2020 wird in unserer Geschichte als Jahr unseres glorreichen Sieges bleiben. Aserbaidschan besiegte Armenien innerhalb von 44 Tagen und befreite seine Gebiete von der Besatzung. Dieser Sieg wird für immer in der Erinnerung des aserbaidschanischen Volkes bleiben. Dies ist ein historischer Sieg. Wir haben die historische Gerechtigkeit wiederhergestellt.

Sie wissen, dass seit fast 30 Jahren im Rahmen der Minsker Gruppe verhandelt wurde. Jedoch führten die Gespräche zu keinem Ergebnis. Tatsächlich wollte Armenien diese Verhandlungen einfach verlängern. Der Prozess der Imitation der Gespräche war im Gange. Als ich 2003 zum ersten Mal zum Präsidenten Aserbaidschans gewählt wurde, erklärte ich, dass meine Hauptaufgabe als Präsident darin besteht, unsere Gebiete von der Besatzung zu befreien.

In den ersten Jahren meiner Präsidentschaft gab es Hoffnungen auf eine friedliche Beilegung dieses Problems. Weil ich dachte, dass die Normen und Prinzipien des Völkerrechts eine gute Grundlage schaffen, und ich wusste, dass historische Gerechtigkeit auf unserer Seite steht. Gleichzeitig bildeten die Resolutionen des UN-Sicherheitsrates rechtliche Grundlage für die Lösung des Problems. Aber im Laufe der Jahre sah ich, dass unsere Hoffnungen von Jahr zu Jahr schwinden, und der Grund dafür waren Armeniens Aktivitäten, Politik und Schritte. Im Laufe der Jahre stellte es heraus, dass Armenien dieses Problem nicht lösen will. Armenien wollte unsere Gebiete einfach für immer besetzt halten. Mit Teilnahme an den Verhandlungen schund Armenien einen Eindruck, als ob der Verhandlungsprozess im Gange ist, und auch internationale Vermittler daran beteiligt sind. Von Jahr zu Jahr schwand unsere Hoffnung. Ich habe in fast allen meinen Reden bei fast allen internationalen Veranstaltungen in den letzten 17 Jahren immer gesagt, dass wir die Lösung dieses Problems priorisieren. Ich sagte, dass Aserbaidschan sich niemals mit der Besatzung versöhnen wird. Ich sagte, dass Aserbaidschan niemals die Gründung eines zweiten armenischen Staates in den historischen aserbaidschanischen Gebieten zulassen wird. Ich sagte, dass wir der selbst ernannten "Republik Bergkarabach" niemals eine Unabhängigkeit gewähren werden. Es wird dort niemals irgendeine Abstimmung geben.

Das sagte ich immer, und diese Position wurde immer noch stärker. Gleichzeitig sah ich deutlich, dass wir dieses Problem nicht lösen können, wenn wir nicht stark sind, wenn wir nicht in der Lage sind. Warum haben wir im ersten Karabachkrieg unsere Gebiete verloren? Weil die damalige Führung Aserbaidschans ihre Pflichten nicht erfüllen konnte. Die Besatzung von Schuscha, Latschin im Jahr 1992 und Kelbadschar im April 1993 stellte praktisch eine geografische Verbindung zwischen Bergkarabach und Armenien her, und die anschließende Besatzung weiterer Gebiete war unvermeidlich. Unsere Armee wurde fast zerstört, es wurde keine reguläre Armee aufgebaut, unsere tapferen und heldenhaften Söhne kämpften einfach mit großer Bravour und kamen ums Leben. Wir hatten keine starke Macht. Daher trat der Machtfaktor in den Vordergrund. Der Machtfaktor trat in der sich verändernden Welt schon offiziell in den Vordergrund. Ich habe dies vor 10 Jahren gesagt, daher wurden alle Möglichkeiten genutzt, um Kräfte zu sammeln. Wenn die Wirtschaft nicht stark ist, kann es keine Rede von militärischer und politischer Macht sein.

Wir mussten wirtschaftlich unabhängig sein, und wir haben es geschafft. Aserbaidschan ist seit mehreren Jahren ein wirtschaftlich völlig unabhängiges Land, das von niemandem, von keinem Land und keiner internationalen Finanzinstitution abhängig ist.

Die wirtschaftliche Unabhängigkeit stärkte unsere politische Unabhängigkeit, eine noch bessere Politik wurde verfolgt, eine unabhängige Politik wurde verfolgt. Es ist eine Politik, die nur zu den Interessen des aserbaidschanischen Volkes dient. Heute gibt es nicht viele Länder auf der Welt, die im wahrsten Sinne des Wortes eine unabhängige Politik verfolgen. Aserbaidschan ist einer von denen, und der Vaterländische Krieg hat es erneut gezeigt. Trotz Herausforderungen und Drücken konnten wir es erreichen, was wir wollten. Wir haben den Feind aus unseren Gebieten vertrieben. Dieses Problem wurde auf militärischem Wege gelöst, und dann stärkten wir unseren Sieg auf politischem Weg.

Natürlich sollte eine richtige Politik verfolgt werden, um Kräfte zu sammeln. Die Hauptaufgabe meiner Tätigkeit in den letzten 17 Jahren war es, unser Land zu stärken, unsere Position auf der internationalen Bühne zu stärken und die Prozesse im Land in eine positive Richtung zu lenken. Kein Druck, keine Bedrohung konnten mich von diesem Weg abhalten. Weil ich nur ein Ziel verfolgte –starkes Aserbaidschan aufzubauen, unser Land von der Besatzung zu befreien!

Wir haben im Laufe dieser Jahre mehrere Großprojekte durchgeführt. Diese Projekte haben es uns ermöglicht, sich wirtschaftlich zu entwickeln. In den letzten 17 Jahren belegte Aserbaidschan nach seinem wirtschaftlichen Entwicklungstempo den ersten Platz in Welt. Gleichzeitig mussten wir Armenien mit unserer Politik schwächen und hielten es nicht verborgen. Ich sage das nicht nur heute, ich sagte das vor 10 Jahren. Solange unser Gebiete besetzt sind, werden wir Armenien allen Projekten, allen regionalen Initiativen entziehen, es isolieren, und wir haben es getan. Schauen Sie sich an die Energie-, Verkehrs- und Kommunikationskarten Eurasiens, all diese Verkehrsstraßen, die die Länder miteinander verbinden, und die Projekte, die den Ländern große Vorteile bringen, gingen an Armenien vorbei. Wer machte das? Wir, trotz des Drucks. Ich habe einmal gesagt, und ich möchte noch einmal sagen, dass im Zusammenhang mit dem Bau der Ölpipeline Baku-Ceyhan sogar unbegründete Anschuldigungen gegen uns erhoben wurden. Man warf uns, als ob wir hier die Natur verschmutzen, das ökologische Gleichgewicht schädigen. Wozu? Es lag klar auf der Hand, dieses Projekt zu stoppen oder es über das Territorium Armeniens zu bauen. In diesem Fall wären uns die Hände gebunden, alle unsere Öl- und dann Gasexporte hätten in den Händen Armeniens gelegen. Könnte ich darin zustimmen? Natürlich nicht! Deshalb stand ich unter Druck. Ich konnte mit Wünschen einiger Länder nicht einverstanden sein, weil diese Wünsche gegen unsere nationalen Interessen verstießen, und der 44-tägige Krieg zeigte, wer wer ist, und wer wessen Freund ist. Die Aserbaidschaner sehen und wissen das gut. Ich wusste das schon lange. Deshalb wappnete ich mich gegen alle Verleumdungen, jeden Druck, alle Bedrohungen. Mein Ziel war es, einen starken Staat zu gründen, unser Land von der Besatzung zu befreien, die Gerechtigkeit wiederherzustellen!

Wir haben verschiedene Mittel benutzt, um Armenien zu schwächen, und all diese wurden der Öffentlichkeit vorgestellt. Wir taten nichts in einem geheimen Format. Ich sagte, dass wir Armenien von allen Projekten isolieren werden, wir haben es getan. Alle Ölpipelines, Gaspipelines, Transportstecken, alle Telekommunikationsleitungen, alle Energieprojekte gingen an Armenien vorbei. Armenien wurde mögliche Einkommen entzogen.

Auf der anderen Seite war es eine unserer Hauptaufgaben, Armenien auf internationaler Ebene zu entlarven und die Weltgemeinschaft über seine Aggressionspolitik ins Bilde zu setzen, und wir haben es erreicht. In den letzten 17 Jahren haben fast alle führenden internationalen Organisationen Entscheidungen getroffen und Resolutionen verabschiedet, die unsere Position unterstützen. Eine Reihe von Organisationen wie die Generalversammlung der Vereinten Nationen, der Europarat und das Europäische Parlament, die immer gegen Aserbaidschan waren, mussten Resolutionen verabschieden, die die Wahrheit über den Konflikt widerspiegeln.

Wir wurden Mitglied der Bewegung der Blockfreien Staaten. Ich erinnere mich noch daran, dass manche Leute es damals für einen falschen Schritt hielten. Aber ich wusste, dass es der richtige Schritt war. Mit Unterstützung von 120 Ländern wurde eine Resolution über den Konflikt verabschiedet - eine Resolution, die unseren Interessen dient, sobald wir Mitglied wurden. Heute haben wir als Vorsitzender der Bewegung der Blockfreien Staaten ein Mitspracherecht in der Welt. Ich möchte auch wiederholen, dass die Mitgliedstaaten der Bewegung der Blockfreien Staaten während des Krieges eine entscheidende Rolle in der Verhinderung der voreingenommenen anti-aserbaidschanischen Initiativen im UN-Sicherheitsrat spielten, die im Zusammenhang mit dem Konflikt uns nicht zugutekamen. Auch diese Initiative scheiterte.

Wir haben enge Beziehungen zur Organisation für Islamische Zusammenarbeit aufgebaut. Diese Beziehungen sind derzeit auf dem höchsten Stand. Auch die Organisation für Islamische Zusammenarbeit hat Resolutionen über diesen Konflikt verabschiedet, die gerecht sind, die Wahrheit widerspiegeln und das Völkerrecht widerspiegeln. Aufgrund unserer engen Kontakte mit den muslimischen Ländern haben wir sie über armenische Gräueltaten informiert. Ich zeigte meinen Kollegen Bilder von zerstörten und beleidigten Moscheen und fragte, wie baut ihr Beziehungen zu diesem Land auf? Wie trefft ihr euch mit ihnen, wie gebt ihr ihnen die Hand, nachdem ihr diese Bilder gesehen habt? Weil all diese Gräueltaten und Verbrechen nicht nur gegen uns, sondern gegen die gesamte muslimische Welt begangen wurden.

Wir haben enge Beziehungen auch zu den Nachbarländern in der Region aufgebaut. Denn aus irgendeinem Grund wurde früher angenommen, dass Aserbaidschan traditionelle Verbündete in der Region hat, und Armenien hat seine traditionellen Verbündete. Wir haben dieses Konzept zerstört. Heute sind alle unsere Nachbarn unsere engen Freunde. Wir haben eine sehr gute Zusammenarbeit mit allen unseren Nachbarn sowohl im bilateralen, als auch im trilateralen Format. Es gibt ein trilaterales Format Aserbaidschan-Georgien-Türkei, es gibt ein trilaterales Format Aserbaidschan-Iran-Türkei, es gibt ein trilaterales Format Aserbaidschan-Iran-Russland. Hat Armenien dieses Format mit anderen Ländern? Nein. Dies ist ein klares Beispiel für die Richtigkeit unserer Politik. Wir haben Armenien von allen Möglichkeiten der Unterstützung abgeschnitten, was für es viele Jahre Stütze und tragende Säule bedeutete. Weil wir eine richtige Politik verfolgt haben. Wir verfolgten immer eine offene Politik. Wir haben an keinem Abenteuer gegen ein Land teilgenommen. Ich sagte, dass es auf dem Gebiet Aserbaidschans keine provokativen Schritte oder Initiativen gegen ein Land sowie gegen seine Nachbarn geben wird. Auf diese Art und Weise haben wir Respekt in der Welt, in der Region, vor unseren Nachbarn gewonnen und unser Land gestärkt. Sie begannen, uns anzuerkennen. Sie glaubten und glauben an unser Versprechen. Ich habe immer gesagt, dass mein Wort ebenso stark ist wie meine Unterschrift.

Daher spielten all diese Faktoren eine wichtige Rolle. Wir zerstörten die von Armenien präsentierte falsche Geschichte und gaben der Weltgemeinschaft bei internationalen Veranstaltungen ausführliche Informationen über das Friedensabkommen von Kuraktschay. Alle haben gesehen, dass die armenische Bevölkerung seit 200 Jahren in der Region Karabach lebt und dorthin umgesiedelt wurde. Wir machten die Weltgemeinschaft auf die Realitäten über den Völkermord von Chodschali aufmerksam. Hat jemand bis in die letzten 17 Jahre über Chodschali gesprochen? Als ob es kein solches Verbrechen gegeben hätte. Als ob dieser Völkermord nicht stattgefunden hätte, weil Armenien versuchte, es zu vertuschen. Es will dieses Kriegsverbrechen sogar aufs Aserbaidschan schieben. Genauso wie während des Vaterländischen Krieges, nachdem es ballistische Raketen auf Ganja und andere Städte aus seinem Gebiet Armeniens abgefeuert hatte, und dann sagte es, Aserbaidschan habe es selbst getan. Könnte es so ein schamloses Land geben? Könnte es so gewissenlose Menschen geben? Anscheinend kann es sein. Das ist Armenien. Deshalb haben wir, sowohl der Staat, als auch die Heydar Aliyev Stiftung sehr große Anstrengungen unternommen, um die Wahrheiten über Chodschali an die Weltgemeinschaft zu vermitteln. Heute haben 13 Länder den Völkermord von Chodschali offiziell als Genozid anerkannt. Wir informierten die Weltgemeinschaft über die Wahrheit über den Krieg, die Wahrheit über die zerstörten Städte und Dörfer. Wir hatten jedoch keine Gelegenheit, in diese Dörfer und Städte zu gehen. Keine internationale Organisation war dort. Die UNESCO, die heute versucht, uns zu kritisieren, behauptet, dass wir hier keine armenischen religiösen Denkmäler schützen können. Dies ist jedoch eine Lüge. Die Denkmäler aller Religionen werden in Aserbaidschan geschützt. Waren sie schon einmal in diese Gebiete gegangen? Waren sie schon einmal in der Schuscha-Moschee? Waren sie in der zerstörten Moschee in Zangilan? Waren sie schon einmal in der Aghdam Moschee? Die Armenier hielten dort Schweine und Vieh. Jetzt kritisieren sie uns.

Armenien ließ niemanden herein, niemanden. Es ließ sogar die Botschafter der Länder herein, die den Vorsitz der Minsker Gruppe innehatten. Es ist uns zweimal gelungen, eine Fact-Finding-Mission in die besetzten Gebiete der Minsker Gruppe zu entsenden. Die letzte Mission war vor zehn Jahren. Jedes Jahr sagte ich ihnen, warum ihr nicht geht? Geht, schaut, es gibt dort eine illegale Ansiedlung. Alle unsere Städte und Dörfer werden zerstört.

Unsere Dörfer und Städte werden umbenannt, unsere historischen Denkmäler werden zerstört oder armenisiert. Sie gingen nicht und sagten, dass Armenien sie nicht erlaubt, nicht durchlässt. Wer ist Armenien, das nicht erlaubt? Deshalb haben wir damit unseren Tag des Sieges nähergebracht. Wenn Sie sich an meine vielen früheren Reden erinnern, werden Sie sehen, dass ich sagte, dass jeder von uns jeden Tag diesen heiligen Moment mit seiner Arbeit näherbringen muss, und wir haben ihn nähergebracht, dieser heilige Moment des Sieges ist endlich gekommen.

Verschiedene Experten, die mit Region zu tun haben, äußern seit vielen Jahren ihre Ansichten darüber, dass ein Krieg nicht unvermeidlich ist. Gleichzeitig war eine These unter allen im Laufe dieser Jahre aufgestellten Behauptungen vorrangig, dass es keine militärische Lösung dieses Konflikts gibt.

Jemand stellte sie auf. Ich weiß ungefähr wer. Alle anderen Organisationen, diejenigen, die damit zu tun haben oder damit nicht in Beziehung stehen, diejenigen, die sich mit der Region zu tun haben oder sich mit Fragen der Region nicht befassen. Alle sagten einstimmig, dass dieser Konflikt auf militärischem Wege nicht gelöst werden könnte.

Ich reiste in den letzten Jahren in viele Ländern - natürlich sowohl in der Region, als auch in anderen Ländern. Alle diese Besuche wurden ausgestrahlt. In vielen Fällen sagte einer von meinen Kollegen, der nichts mit der Region, unserer Region zu tun hat, dass es keine militärische Lösung des Konflikts gibt. Woher weißt du? Sie sagten, dass du dies Ilham Aliyev sagen solltest, sagten verschiedene Kreise. Länder und Kreise, die eine aktive Rolle bei der Regierung der Welt spielen, haben dies gesagt, man muss so sagen, damit man uns von diesem Weg abhält. Lass das niemals passieren, lass den Status quo für immer aufrechterhalten. Es wurde jedoch manchmal gesagt, dass der Status quo nicht akzeptabel sei.

Dann verzichteten sie auch darauf und fingen an zu sagen, dass der Status quo nicht nachhaltig ist. Es ist also akzeptabel. Aber es war für uns nicht akzeptabel. Wir standen allein vor den Armenien, seinen Anhängern, seinen Gönnern und pro-armenischen Kräften. Allein! Niemand konnte uns zwingen, ein Friedensabkommen zu schließen, das uns nicht zugutekommt. Es gab jedoch mehrere solcher Versuche. Mehrmals versuchten sie sogar, zu falsifizieren und zu überreden, und behaupteten, es gebe Fehler bei der Abfertigung von Dokumente. Aber es ist misslungen, und es wird nicht gelingen. Weil es einen starken Willen gab und gibt. Die Interessen des aserbaidschanischen Volkes sind das wichtigste, stehen vor allem. Die Befreiung unserer Gebiete von der Besatzung war die wichtigste Aufgabe, und wir strebten mit Mut und Zuversicht zu diesem Ziel.

In den letzten Jahren hat sich die Lage zugespitzt. Armenien konnte seine Absichten nicht länger verbergen, weil die Verhandlungen praktisch keine Bedeutung hatten, und zwar nicht nur in den letzten zwei Jahren, sondern innerhalb von etwa 5-6 Jahren. Armenien hielt regelmäßig Militärübungen in den besetzten aserbaidschanischen Gebieten ab. Diese militärischen Übungen wurden in der Region Aghdam abgehalten. Nach Angaben der armenischen Führung nahmen 10.000 Soldaten an den Übungen teil. Es gab Angriffe auf unsere Stellungen. Ein Militärhubschrauber griff an, und dieser Hubschrauber wurde abgeschossen. Dies ermöglichte es Armenien, unter dem Vorwand zu sagen, dass Aserbaidschan ihren Hubschrauber abgeschossen hat, und jetzt sollten die Gespräche unterbrochen werden. Jedes Mal, wenn sich Gelegenheit bot, Fortschritte zu erzielen, griff die armenische Seite auf solche Provokationen zurück.

Armenien zog keine Lehre aus dem Aprilkrieg. Wir haben auch bei den Aprilgefechten einen Sieg erringen, obwohl sie einige Tage andauerten. Armenien wurde zurückgeschlagen. Wir befreiten einen Teil unserer Böden von den Besatzern, und wir zeigten, dass uns niemand und nichts von unserem Weg abbringen können. Aber sie zogen keine Lehre daraus. Nach den Kämpfen im April versprach die damalige armenische Führung fast, sich aus den besetzten Gebieten zurückzuziehen. Das ist wahr. Aber dann haben sie es entweder selbst organisiert oder es ist tatsächlich passiert, das Polizeiamt wurde besetzt, eine Terroristengruppe beging dort einen Terrorakt, und dann sagte die armenische Führung, Sie sehen, die Situation sei hier höchst angespannt, das können wir nicht machen. Sie haben uns betrogen. Im Jahr 2018 war auch Gyunnut Operation- Nachitschewan Operation eine von unseren erfolgreichen Operationen. Wir haben ein großes Gebiet von der Besatzung und strategisch wichtige Höhen befreit.

Immer noch keine Lehre. Das heißt, wir haben ihnen noch eine Chance gegeben. Im Jahr 2018 hat in Armenien - jetzt nennen es einige eine Revolution, andere einen Putsch, wissen sie - Veränderungen stattgefunden, Hoffnungen wurden geweckt, und diese Hoffnungen waren nicht unbegründet. Ich möchte nicht aufs Detail eingehen. Wir hofften, dass die neue Führung aus Fehlern der Vergangenheit eine Lehre ziehen, und dieses Problem gelöst wird. Dies ist jedoch nicht geschehen. Fast ein Jahr später wurden inakzeptable Schritte gegen uns unternommen, tatsächlich wurden wir betrogen, dadurch konnten sie Zeit gewinnen, um innere Probleme zu lösen, die Opposition zu unterdrücken, zu verhaften. Die Aserbaidschaner wissen genau, was danach passiert ist. Inakzeptable Aussagen, Beleidigungen der aserbaidschanischen Bevölkerung, unangemessene Handlungen, schmähliche Handlungsweise und provozierende Angriffe - im Juli, August und schließlich am 27. September. Ich sagte, es ist genug. Dann gab ich einen Marschbefehl! Innerhalb von 44 Tagen wurde die feindliche Armee zerstört. Heute gibt es keine armenische Armee.

Während des Krieges informierte ich mein liebes Volk regelmäßig über den Krieg. Der Krieg verlief vor den Augen unseres Volkes. Nach dem Krieg werden gewisse Informationen über einige Operationen und einige Entscheidungen gegeben. Ich möchte nicht lange bei diesem Thema verweilen. Aber innerhalb von 44 Tagen zerstörte die aserbaidschanische Armee die armenische Armee. Unsere heldenhaften Soldaten und Offiziere zeigten die Stärke Aserbaidschans.

Durch richtig geplante und durchgeführte Operationen, mit Einsatz technischer Mittel, dank Heldentum und Tapferkeit von unseren heldenhaften Söhnen haben wir das Unmögliche getan, den Feind zerstört, ihn gezwungen, weiße Flagge zu hissen, auf die Knie zu fallen. Nachdem wir unserer mehr als dreihundert Städte und Dörfer, die antike aserbaidschanische Stadt, unsere liebe Schuscha und viele andere Dörfer befreit hatten, ergab sich der Feind und unterzeichnete auf diese Art und Weise einen Kapitulationsakt und sah veranlasst, sich aus anderen besetzten Ländern zurückziehen.

Der Krieg ist vorbei. Der Krieg zeigte unsere Stärke, unseren festen Willen, unsere Einheit, unsere eiserne Faust, die zum Symbol des Krieges, zum Symbol des Sieges wurde, ihre Stärke zeigte. Das ist sowohl Einheit, als auch Stärke. Es gibt Einheit auch in unserer Gesellschaft, unser Land hat Stärke und wird sie immer haben. Wenn jemand heute in Armenien mit einem Rachegefühl lebt, macht er einen großen Fehler. Sie werden diesen 44-tägige Krieg nie vergessen. Wenn jemand erneut versucht, das aserbaidschanische Volk zu beleidigen, wird ihm noch bittere Lehre geben als im 44-tägigen Krieg. Aserbaidschan besiegte Armenien. Die ganze Welt hat es gesehen, es ist vor den Augen der Welt passiert. Niemand konnte uns aufhalten. Ich sagte, dass wir bis zum Ende gehen werden, dass sie uns einen Zeitplan für den Rückzug geben, wann sich das Besatzungsland Armenien aus unseren Gebieten zurückziehen wird. Nachdem dieser Zeitpunkt bekannt gegeben wurde, stellte das aserbaidschanische Militär seine Operationen ein.

Heute ist der Tag der Solidarität der Aserbaidschaner. Jedes Jahr, wenn ich mich an die Bevölkerung Nation wende, gratuliere ich den Aserbaidschanern in aller Welt zu diesem Tag und zum neuen Jahr. Diesmal hat dieser Glückwunsch eine besondere Bedeutung. Ich weiß, dass die in der ganzen Welt lebenden Aserbaidschaner die Prozesse in Aserbaidschan während des Krieges, den Krieg genau verfolgt haben. Sie drückten ihre Unterstützung aus.

Unter den Tausenden von Briefen, die mir gesandt wurden, gibt es auch viele Briefe von im Ausland lebenden Aserbaidschanern. Sie zeigten sowohl moralische Unterstützung, als auch Solidarität. Ich spreche heute sie an, sage ich, dass ihr stolz sein solltet und stolz darauf sein könnt, dass ihr die Söhne des heldenhaften aserbaidschanischen Volkes seid. Heute kann jeder Aserbaidschaner, jeder aserbaidschanische Bürger und unsere im Ausland lebenden Landsleute zu Recht stolz darauf sein, dass wir Söhne und Vertreter eines siegreichen Volkes sind. Ich möchte allen unseren Landsleuten zu diesem Feiertag gratulieren. Ich möchte vor allem dem ganzen aserbaidschanischen Volk zum historischen Sieg gratulieren. Große Dinge stehen uns bevor, eine neue Periode beginnt für unser Land, eine Periode des Wiederaufbaus, eine Periode der Entwicklung, die Tage der Wiederherstellung unserer Gebiete stehen uns bevor. Dies wird eine glorreiche Epoche sein. Obwohl der Feind alles in den besetzten und schon befreiten Gebieten zerstört hat, werden wir alle unsere Städte und Dörfer wiederherstellen und ein Paradies in der Region Karabach schaffen. Unser Volk verdient es. Unser Volk verdient diesen glänzenden Sieg, und der Sieg wird uns verfolgen!

Mein lieben Brüder und Schwestern, ich gratuliere euch allen herzlich zum Neujahr und zum Tag der Solidarität der Aserbaidschaner. Ich gratuliere dem ganzen aserbaidschanischen Volk zum großen Sieg. Am Vorabend des neuen Jahres möchte ich gemeinsam mit euch den Slogan rufen, der uns zum Sieg führt: Karabach ist Aserbaidschan!

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