POLITIK


Armenische Führung stellt friedliche Beilegung des Berg-Karabach-Konflikts in Frage

Baku, 2. September, AZERTAC

Der armenische Premierminister und Präsident haben dem in den armenisch besetzten Gebieten Aserbaidschans geschaffenen separatistischen Regime zum so genannten "Unabhängigkeitstag" gratuliert. Das heißt, dass dieses Land seine Annexionspolitik öffentlich eingesteht, gegen die Normen und Grundsätze des Völkerrechts verstoßend, illegale Reisen von Chefs diplomatischer Vertretungen in die annektierte Region Berg-Karabach und in die umliegenden Gebieten organisiert. Diese Annexionspolitik der armenischen Seite stellt eine friedliche Beilegung des Berg-Karabach-Konfliktes in Frage und verfolgt ein Ziel, den Status quo zu stärken.

Das teilte der Pressedienst des Außenministeriums der Republik Aserbaidschan gegenüber AZERTAC mit.

In der Mitteilung des Außenministeriums heißt es weiter, dass die jüngsten Erklärungen der armenischen Führung und die von den armenischen Behörden ergriffenen Maßnahmen und unternommenen Schritte darauf abgezielt sind, sich und ihr Volk von ihren völkerrechtswidrigen und ungesetzlichen Handlungen zu überzeugen. Das Feiern des so genannten "Unabhängigkeitstages" durch das separatistische Regime, das in den international anerkannten aserbaidschanischen Gebieten geschaffen, von keinem Land anerkannt wurde, und in vielen Dokumenten und Resolutionen verurteilt wird, widerspricht den Normen und Prinzipien des Völkerrechts.

Armenien, das für eine militärische Besetzung der international anerkannten Gebiete Aserbaidschans und eine blutige ethnische Säuberungspolitik gegen die lokale aserbaidschanische Bevölkerung sowie für andere Kriegsverbrechen gegen die Menschlichkeit verantwortlich ist, muss verstehen, dass diese Gebiete befreit werden und die beiden Gemeinden der Region in Frieden und Ruhe zusammenleben werden. Es gibt keine andere Variante zur Beilegung dieses Konfliktes. Die Ko-Vorsitzenden der OSZE Minsker-Gruppe sowie die internationale Gemeinschaft sind sich dessen bewusst, hieß es in der Meldung.

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