POLITIK


Aserbaidschan und Myanmar erörtern Aussichten für Zusammenarbeit

Naypyidaw, 28. August, AZERTAC

Der aserbaidschanische Botschafter in Malaysia, Galey Allahverdiyev, ist bei seinem Besuch in Myanmar mit der Staatsberaterin und Außenministerin der Republik der Union Myanmar, Aung San Suu Kyi, zusammengetroffen.

Der Hauptzweck des Treffens war es, die Einladungsschreiben des aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Aliyev und Außenministers Elmar Mammadyarov zur Teilnahme am XVIII. Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten der Bewegung der blockfreien Staaten vom 25. bis 26. Oktober in Baku an den Präsidenten und die Staatsberaterin von Myanmar zu überreichen, wie AZERTAC berichtete.

Der Botschafter gab beim Gespräch eine kurze Information über Ziele und Prioritäten des aserbaidschanischen Vorsitzes in der Organisation und brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass Myanmar auf dem Gipfel vertreten sein werde.

Staatsberaterin Aung San Suu Kyi bedankte sich für die Einladung und wies darauf hin, die Bewegung der blockfreien Staaten sei eine wichtige Plattform für die Gewährleistung des internationalen Friedens und der internationalen Sicherheit. Sie zeigte sich zuversichtlich, dass Aserbaidschan den Vorsitz dieser großen Organisation erfolgreich führen wird. Frau Aung San Suu Kyi sagte, dass sie Ende Oktober dieses Jahres im Zusammenhang mit der offiziellen Krönungszeremonie des Kaisers nach Japan reisen werde. Jedoch wird eine hochrangige Delegation aus Myanmar am Gipfel in Baku teilnehmen, fügte sie hinzu.

Im Laufe des Gesprächs sagte der Botschafter, es bestehe sehr großes Potenzial für die Weiterentwicklung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Er verwies auf die wachsende Autorität Aserbaidschans auf der internationalen Bühne und informierte ausführlich über internationale und regionale Energie- und Verkehrsprojekte, die von Aserbaidschan initiiert wurden. Der aserbaidschanische Diplomat betonte, dass Myanmar von diesen Projekten profitieren könne.

Was den Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan um die Region Berg-Karabach anbelangt, sagte der Botschafter, dass als Folge einer Annexions-und ethnischen Säuberungspolitik Armeniens gegen Aserbaidschan 20% der aserbaidschanischen Gebiete besetzt und die Grundrechte und -freiheiten von mehr als einer Million Aserbaidschanern verletzt und zahlreiche Kriegsverbrechen begangen wurden.

Die Staatsberaterin von Myanmar betonte, es sei wichtig, bestehende Konflikte auf der Welt auf der Grundlage der Achtung der Souveränität und territorialen Integrität der Staaten zu lösen.

Frau Aung San Suu Kyi erinnerte daran, dass auf der Konferenz des UNESCO-Welterbekomitees im Juli dieses Jahres in Baku auch die antike Stadt Bagan in Myanmar in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde, und bedankte sich bei der aserbaidschanischen Seite für die Ausrichtung dieser Veranstaltung.

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