POLITIK


Aserbaidschanische Botschaft in Deutschland gibt Presseerklärung zu armenischen Vorwürfen über Beschuss religiöser Kultstätten und Kulturdenkmäler in besetzten aserbaidschanischen Gebieten

Berlin, 16. Oktober, AZERTAC

Die Botschaft der Republik Aserbaidschan in der Bundesrepublik Deutschland hat eine Presseerklärung zu den armenischen Vorwürfen über den Beschuss religiöser Kultstätten und Kulturdenkmäler in den besetzten aserbaidschanischen Gebieten abgegeben.

Die Verbreitung des Statements in den deutschen Medien wurde gewährleistet.

AZERTAC stellt die Erklärung in vollem Wortlaut vor.

“Die Erklärung des Außenministeriums Armeniens zum Beschuss einer Kathedrale in der besetzten Stadt Schuscha durch die aserbaidschanischen Streitkräfte enthält weitere falsche Anschuldigungen und Provokationen Armeniens, die darauf abzielen, die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft von dem vorsätzlichen Beschuss Armeniens von dicht besiedelten Wohngebieten, zivilen Infrastrukturen und Kulturdenkmälern in Aserbaidschan abzulenken. Fast 30 Jahre lang verfolgte Armenien die Politik der gezielten Zerstörung aserbaidschanischer, historischer und kultureller Denkmäler in den besetzten Gebieten Aserbaidschans mit dem Ziel, alle Spuren des aserbaidschanischen Erbes zu beseitigen. Erst vor wenigen Tagen kam es zu gezielten Raketenangriffen auf die zweitgrößte Stadt und zugleich auf das Zentrum des historischen und kulturellen Erbes Aserbaidschans, der Stadt Ganja. Dies belegt deutlich die langjährige Politik des Vandalismus Armeniens. Am 29. September 2020 wurde das 1272 erbaute Scheich Babi Yagub Mausoleum im Dorf Babi in der Region Fuzuli in Aserbaidschan von armenischen Streitkräften schwer beschädigt. Besonders erschütternd ist, dass Armenier Schweine und Kühe in den muslimischen Moscheen in den besetzten Gebieten Aserbaidschans halten und so Gotteshäuser entweihen Aghdam Juma Moschee aus dem 19. Jahrhundert in der Stadt Aghdam von Aserbaidschan nach der armenischen Besetzung Aserbaidschan gehört zu den Ländern, in denen die kulturelle Vielfalt deutlich und offen wahrgenommen wird, es gehört zu den religiös tolerantesten Ländern der Welt. Im Gegensatz zu

Armenien, das einen kulturellen Völkermord begangen, die muslimischen Moscheen in den besetzten Gebieten zerstört und entweiht hat, legt Aserbaidschan großen Wert auf die Bewahrung der Traditionen der Toleranz. Die Tatsache, dass die armenische Kirche des heiligen Gregor in der Innenstadt von Baku vollständig renoviert wurde und unter staatlichem Schutz steht, ist ein anschauliches Beispiel für diese Politik. Aserbaidschan hat weltweit mehrere Projekte zur Restaurierung der christlichen religiösen Denkmäler durchgeführt, auch im Vatikan.“

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