POLITIK


Aserbaidschanische Militär-Kletterer nehmen an Expedition "Gerechtigkeit für Chodschali!" teil VIDEO

Baku, 17. Februar, AZERTAC

Der Völkermord von Chodschali jährt sich dieses Jahr zum achtundzwanzigsten Male. Anlässlich des 28. Jahrestages des Völkermords wird eine Expedition im Rahmen der Kampagne "Gerechtigkeit für Ghodschali!" zum Ağrı Berg auf dem Territorium der Türkei antreten.

An der Expedition nahmen ebenfalls aserbaidschanische Militär-Kletterer an.

Sie werden den 5.157 Meter hohen Gipfel besteigen, um die Flaggen Aserbaidschans und der Türkei zu schwenken und die Fotos von Menschen hier zu platzieren, die beim Blutbad in Chodschali brutal getötet wurden.

Vor der Reise legten die Teilnehmer Expedition frische Blumensträuße an der Gedenkstätte "Mutterschrei" zum Gedenken an die Opfer jener Tragödie nieder.

Die Expedition dauert bis zum 1. März.

An dieser Stelle sei erwähnt, dass die Streitkräfte Armeniens in der Nacht vom 25. bis 26. Februar 1992 mit direkter Teilnahme von Einheiten des zu jenem Zeitpunkt in der Stadt Chankendi der Berg-Karabach Region der Republik Aserbaidschan stationierten alt-sowjetischen 366.Motorschützenregiments, die Stadt Chodschali in Bergkarabach angriffen. Die armenischen Einheiten machten die Stadt Chodschali dem Erdboden gleich. Die Stadt wurde völlig zerstört und niedergebrannt. Beim Sturm auf Chodschali wurde die friedliche Bevölkerung einem ungeheuerlichen Massaker unterworfen -Kinder, Frauen, Ältere, Kranke wurden mit besonderer Grausamkeit getötet. Bei diesem Kriegsverbrechen wurden insgesamt 613 Personen getötet, darunter: 106 –Frauen, 83 -Kinder, 70 –Ältere. 8 Familien sind völlig liquidiert. 56 Personen wurden mit besonderer Grausamkeit getötet. 130 Kinder haben einen Elternteil verloren. Durch diese Tragödie sind 487 friedliche Bewohner dieser Stadt verschiedenen Grades behindert. 1275 Zivilisten wurden gefangen genommen und erlitten schwere Demütigungen und Verletzungen in Gefangenschaft. Von 150 dieser Gefangenen fehlt bis heute jede Spur.

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