POLITIK


Aserbaidschanische politische Parteien geben eine gemeinsame Erklärung zur groß angelegten Provokation der armenischen Streitkräfte ab

Baku, 27. September, AZERTAC

50 in Aserbaidschan tätige politische Parteien haben eine gemeinsame Erklärung zur groß angelegten militärischen Provokation und Bombardierung der armenischen Streitkräfte am frühen Sonntagmorgen abgegeben, wie AZERTAC berichtete.

In der Erklärung heißt es: “Am 27. September um 06.00 Uhr beging die armenische Armee eine weitere groß angelegte militärische Provokation und nahm die Dörfer Gapanli in der Region Terter, die Dörfer Tschhiragli und Orta Garvand in der Region Aghdam sowie die Dörfer Alkhanli und Schukurbeyli in der Region Fusuli und das Dorf Jojug Marjanli in der Region Jabrayil mit großkalibrigen Waffen, Mörsern und Artillerieanlagen verschiedener Kaliber unter Feuer. Es gibt Tote und Verletzte unter Zivilisten und Militärangehörigen.

Die Aggressionen gingen zunächst von Armenien aus. Der Beschuss von Zivilisten und zivilen Einrichtungen durch armenische Verbände in dicht besiedelten Gebieten, die in der Nähe der Frontlinie liegen, wurde mit Absicht und zielgerichtet durchgeführt. Armeniens gezielte Angriffe auf Siedlungen und Zivilisten sind eine grobe Verletzung des humanitären Völkerrechts und müssen entschieden verhindert werden.

Armenien ignoriert seit fast 30 Jahren Resolutionen des UN-Sicherheitsrates und wurde leider dafür nicht bestraft. In einigen Fällen werden die Resolutionen des UN-Sicherheitsrates innerhalb weniger Tage umgesetzt. Für Aserbaidschan werden die Resolutionen nicht umgesetzt. Dieser auf einer Doppelmoral beruhende Ansatz ist nicht akzeptabel.

Die armenische Regierung ist an der Beilegung des seit 30 Jahren dauernden alten Konflikts nicht interessiert. Die politische Macht in Armenien ist nicht in der Lage, sozioökonomische Probleme in der Innenpolitik sowie durch die epidemiologische Situation verursachte soziale Schwierigkeiten zu lösen. Die armenische Regierung verstößt regelmäßig gegen den Waffenstillstand an der vorderen Linie, um die Aufmerksamkeit ihrer Bürger von diesen Problemen abzulenken und den internen politischen Kampf in den Hintergrund zu rücken.

Die militaristischen Äußerungen des armenischen Premierministers, seine unkonstruktive Position in den Diskussionen über friedliche Beilegung des Berg-Karabach-Konflikts und seine bizarren Aussagen wie “Karabach ist Armenien und Punkt“ legen den Diskussionen Hindernisse in den Weg.

Armenien bemüht sich, den Status quo aufrechtzuhalten und substanzielle Gespräche zu verhindern.

Armenien will, dass Aserbaidschan Gespräche mit der selbsternannten Republik “Berg-Karabach“ führt. Der Oberbefehlshaber der aserbaidschanischen Streitkräfte lehnt dies kategorisch ab, und die Minsker Gruppe der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) stimmt diesem Vorschlag nicht zu.

Zuletzt hatte es heftige Kämpfe nach Waffenstillstandsverletzungen durch Armenien im April 2016 und im Juli 2020 gegeben. Dabei wurde die armenische Armee durch schwere Schläge der aserbaidschanischen besiegt. Diese Niederlage Armeniens sollte ihm eine Lehre sein. Der Oberbefehlshaber erklärte wiederholt, dass wir in Armenien keine politischen oder militärischen Interessen haben.

Armeniens groß angelegte militärische Operationen stellen nicht nur eine ernsthafte Bedrohung für die Sicherheit der Region, sondern auch für die internationale Gemeinschaft dar.

Die Minsker Gruppe bemüht sich um Vermittlung und internationale Organisationen müssen zur armenischen Aggressionspolitik nicht schweigen und unverzüglich politische und rechtliche Maßnahmen ergreifen.

Die in Aserbaidschan tätigen und diese Erklärung unterzeichnenden politischen Parteien unterstützen und unterstützen einstimmig alle politischen und militärischen Schritte des Obersten Oberbefehlshabers, Präsidenten Ilham Aliyev zum Schutz der territorialen Integrität und Sicherheit unserer Bürger und zur Verhinderung groß angelegter terroristischer Provokationen Armeniens gegen unser Land!

In einer solch schwierigen Situation fordern wir wiederum alle Bürger unseres Landes und alle Aserbaidschaner, die in verschiedenen Ländern der Welt leben, zur nationalen Einheit und Solidarität auf, dazu beizutragen, historische Wahrheiten über Aserbaidschan an die internationale Gemeinschaft zu vermitteln und der auf dem Völkerrecht beruhende gerechten Stellung Aserbaidschans nicht gleichgültig zu bleiben.“

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