POLITIK


Außenminister Aserbaidschans: Armenien behindert Friedensprozess

Baku, 12. Mai, AZERTAC

Aserbaidschan hält strikt Verpflichtungen aus bisher erzielten Vereinbarungen ein und erfüllt sie. Aserbaidschan unternahm eine Reihe einseitiger Schritte und ließ den Transport von humanitären Gütern über sein Territorium zu. Unter Beteiligung des aserbaidschanischen Militärs wurde nach den Leichen und sterblichen Überresten gesucht. Bisher wurden etwa 1.600 Leichen an die armenische Seite übergeben.

Das erklärte der aserbaidschanische Außenminister Jeyhun Bayramov bei einer Pressekonferenz nach einem Treffen mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow am 11. Mai in Baku wie, AZERTAC berichtete.

"Wir schätzen die Rolle und Aktivitäten Russlands sowie die Arbeit des türkisch-russischen gemeinsamen Zentrums zur Überwachung des Waffenstillstands hoch ein“, fügte er hinzu. Minister Bayramov machte darauf aufmerksam, dass die armenische Seite weiterhin den Friedensprozess behindert. Ihre Position dient nicht dazu, die Situation in der Region zu normalisieren. Armenien setzt Kriegsverbrechen in aserbaidschanischen Gebieten fort.

Minister Bayramov erklärte, dass armenische Soldaten Ende 2020 in aserbaidschanische Territorien eingedrungen waren und aserbaidschanische Soldaten und Zivilisten getötet hatten.

Der aserbaidschanische Chefdiplomat erinnerte auch daran, dass die armenische Seite immer noch keine Karten verminter Gebiete zur Verfügung stellt und sich gleichzeitig weigert, Informationen über die 4.000 Aserbaidschaner zu liefern, die während des Ersten Karabach-Krieges vermisst sind.

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