POLITIK


Außenministerium: Illegale Aktivitäten Armeniens sind auf Beeinträchtigung von Gesprächen gerichtet

Baku, 26. Juli, AZERTAC

Die illegalen Aktivitäten Armeniens in den besetzten Gebieten Aserbaidschans sowie die Erklärung von einem hochrangigen Beamten der armenischen Regierung über die Verlegung eines neuen Weges längs der armenisch annektierten Gelände Aserbaidschans, der “Südliche Richtung“ genannt wird, sind darauf abgezielt, den Status quo zu erhalten und die Beilegung des Konfliktes auf dem Verhandlungswege zu verhindern.

Darum geht es in einer Pressemeldung des Außenministeriums der Republik Aserbaidschan, wie AZERTAC berichtete.

In der Erklärung wird darauf hingewiesen, dass die illegalen Aktivitäten Armeniens in den besetzten Gebieten Aserbaidschans sowie die Durchführung von Arbeiten, die auf die Infrastrukturänderung in jenen Regionen gerichtet sind, eine friedliche Beilegung des armenisch-aserbaidschanischen Berg-Karabach-Konfliktes in Frage stellen und die internationale Öffentlichkeit irreführen.

Die Automobilstraße "Vardenis-Agdere", die “Nördliche Richtung“ genannt wird, und aus dem besetzten aserbaidschanischen Rayon Kalbajar verlegt wird, sowie die Praxis des Gorus-Latschin Verkehrsweges zeigen, dass die neue Straße, deren Bau aus den Bezirken Gubadli und Jabrayil vorgesehen ist, darauf abgezielt ist, natürliche und andere Ressourcen jener Regionen aggressiver auszuplündern.

Neben der Infrastrukturänderung in den besetzten aserbaidschanischen Gebieten plündert Armenien auch die natürlichen Ressourcen jener Regionen und zerstört dort materielle und kulturelle Werte, hieß es weiter.

Die von den Ko-Vorsitzenden der OSZE Minsk-Gruppe durchgeführte Erkundungsmission in die besetzten Gebieten Aserbaidschans bestätigt im Wesentlichen die Erkenntnis, dass die illegalen Aktivitäten eine ernsthafte Gefahr für den Friedensprozess darstellen.

Der im Jahre 2018 abgefassten Bericht unter dem Titel "Illegale Aktivitäten in den unter armenischer Okkupation liegenden Gebieten Aserbaidschans: Beweise auf der Grundlage von Satelliteninformationen" zeigt, dass das Ausmaß der Zerstörung furchtbar ist.

Das humanitäre Völkerrecht, insbesondere die Genfer Konventionen und Zusatzprotokolle von 1949 verbieten illegale Aktivitäten in den besetzten Gebieten.

Die Ko-Vorsitzenden der OSZE Minsk-Gruppe und der persönliche Beauftragte des OSZE-Vorsitzes für den Minsk-Prozess sollten die illegalen Aktivitäten der armenischen Seite in unseren besetzten Gebieten ernst nehmen.

Wir verurteilen aufs Schärfste provokante Aktionen Armeniens und fordern es dazu auf, seinen illegalen Aktivitäten in den besetzten Gebieten Aserbaidschans, die gegen die Friedens-, Sicherheits- und Wohlstandshandlungen in unserer Region gerichtet sind, ein Ende zu setzen und seine Besatzungstruppen aus den besetzten Gebieten Aserbaidschans zurückzuziehen.

Aserbaidschan behält sich das Recht vor, gegen solche provokanten Aktionen des Besatzungslandes adäquate Maßnahmen zu ergreifen.

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