WIRTSCHAFT


Bei US-Sanktionen gegen Iran geht es nicht um Projekt "Südlicher Gaskorridor"

Baku, 3. November, AZERTAC

Bei den neuen US-Sanktionen gegen den Iran geht es nicht um das Projekt "Südlicher Gaskorridor" (SGC).

AZERTAC zufolge geht es darum in einem Bericht von US-Bundesregister des US-Finanzministeriums.

Wie es im Bericht weiter heißt, haben die Vereinigten Staaten den SGC in eine Ausnahmeliste von Sanktionen gegen den Iran aufgenommen, die in den kommenden Tagen in Kraft treten werden.

Im Bericht wird darauf hingewiesen, dass die neuen US-Sanktionen gegen Irans Energieverbraucher das Projekt des Südlichen Gaskorridors nicht betreffen werden.

Der SGC sieht den Transport von 16 Milliarden Kubikmeter Erdgas aus dem Kaspischen Meer in die Türkei und nach Südeuropa vor.

Am 29. Mai fand im Sangatschal Terminal eine offizielle Eröffnungszeremonie des Südlichen Gaskorridors statt und das Erdgas aus Aserbaidschan wurde in den SGC eingeleitet. Die TANAP-Gaspipeline wurde am 12. Juni in Eskisehir in der Türkei in Betrieb genommen. Die TAP-Pipeline sollte voraussichtlich im Jahr 2020 in Betrieb gesetzt werden. 97 Prozent der Bauarbeiten der TANAP-Pipeline und 80 Prozent der TAP-Pipeline wurden bereits getan. Durch die Trans Anatolien Erdgas-Pipeline (TANAP) soll Erdgas aus Aserbaidschan über die Türkei nach Europa befördert werden. Die Pipeline TANAP soll bis nach Italien reichen. Sie soll durch die Türkei verlaufen und die Trans-Adria-Pipeline (TAP) über die Südkaukasus-Pipeline mit dem Gasfeld Schah Denis in Aserbaidschan verbinden.

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