POLITIK


Berg-Karabach-Konflikt: OSZE-Beobachter reisen an Kontaktlinie

Baku, 17. September, AZERTAC

Nach dem Mandat des Persönlichen Beauftragten des OSZE–Vorsitzes reisen die OSZE-Beobachter am Mittwoch dem 18. September an die Kontaktlinie der aserbaidschanisch-armenischen Truppen, um die Einhaltung der Feuerpause zu überwachen.

Laut der Auskunft des Pressedienstes des Verteidigungsministeriums gegenüber der Nachrichtenagentur AZERTAC wird das nächste Monitoring in Richtung des Rayons Fisuli geführt werden.

Die Einhaltung der vereinbarten Waffenruhe auf der aserbaidschanischen Seite soll von Feldassistenten des persönlichen Beauftragten des OSZE-Vorsitzes für den Minsk-Prozess Simon Tiller und Martin Schuster beobachtet werden.

Auf der gegenüberliegenden Seite wird die Beobachtung der Einhaltung der Feuerpause durch die Feldassistenten vom Persönlichen Beauftragten des OSZE-Vorsitzes für den Minsk-Prozess Mikhail Olaru und Ognyen Yovic erfolgen, hieß es in der Meldung.

Armenien und Aserbaidschan streiten seit mehr als 30 Jahren um die Region Berg-Karabach, die international anerkanntes und historisches aserbaidschanisches Gebiet ist.

Armenische Truppen halten noch immer 20 Prozent der Gebiete Aserbaidschans besetzt. Als Folge dieser bewaffneten Annexionspolitik sind mehr als eine Million Aserbaidschaner zu Flüchtlingen und Binnenvertriebenen in ihrem eigenen Land geworden.

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