POLITIK


Berg-Karabach-Konflikt: OSZE-Beobachter reisen an Line of Contact

Baku, 12. November, AZERTAC

Nach dem Mandat des Persönlichen Beauftragten des OSZE–Vorsitzes werden die OSZE-Beobachter am Mittwoch, dem 13. November die Einhaltung der Feuerpause an der Line of Contact der aserbaidschanisch-armenischen Truppen überwachen.

Laut der Auskunft des Pressedienstes des Verteidigungsministeriums gegenüber der Nachrichtenagentur AZERTAC wird das nächste Monitoring auf dem Territorium des Bezirks Terter geführt werden.

Die Einhaltung der vereinbarten Waffenruhe auf der aserbaidschanischen Seite wird von persönlichem Beauftragten des OSZE-Vorsitzes für den Minsk-Prozess Andrzej Kasprzyk und seinen Feldassistenten Mikhail Olaru und Simon Tiller beobachtet.

Auf der gegenüberliegenden Seite wird die Beobachtung der Einhaltung der Feuerpause durch die Feldassistenten vom Persönlichen Beauftragten des OSZE-Vorsitzes für den Minsk-Prozess Ognyen Yovic und Ghenadie Petrica erfolgen, hieß es in der Meldung.

Armenien und Aserbaidschan streiten seit mehr als 30 Jahren um die Region Berg-Karabach, die international anerkanntes und historisches aserbaidschanisches Gebiet ist.

Armenische Truppen halten noch immer 20 Prozent der Gebiete Aserbaidschans besetzt. Als Folge dieser bewaffneten Annexionspolitik sind mehr als eine Million Aserbaidschaner zu Flüchtlingen und Binnenvertriebenen in ihrem eigenen Land geworden.

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