POLITIK


Berg-Karabach-Konflikt: OSZE-Monitoring in Richtung Agdam ohne Zwischenfälle verlaufen

Baku, 16. Januar, AZERTAC

Nach dem Mandat des Persönlichen Beauftragten des OSZE–Vorsitzes haben die OSZE-Beobachter am Donnerstag, dem 16. Januar die Einhaltung der Feuerpause an der Line of Contact der aserbaidschanisch-armenischen Truppen überwacht.

Laut der Auskunft des Pressedienstes des Verteidigungsministeriums gegenüber der Nachrichtenagentur AZERTAC wurde das nächste Monitoring in Richtung des Rayons Agdam geführt und war ohne Zwischenfälle verlaufen.

Die Einhaltung der vereinbarten Waffenruhe auf der aserbaidschanischen Seite wurde vom persönlichem Beauftragten des OSZE-Vorsitzes für den Minsk-Prozess Andrzej Kasprzyk und seinem Feldassistenten Simon Tiller beobachtet.

Auf der gegenüberliegenden Seite erfolgte die Beobachtung der Einhaltung der Feuerpause durch die Feldassistenten vom Persönlichen Beauftragten des OSZE-Vorsitzes für den Minsk-Prozess Ghenadie Petrica und Martin Schuster, hieß es in der Meldung.

Armenien und Aserbaidschan streiten seit mehr als 30 Jahren um die Region Berg-Karabach, die international anerkanntes und historisches aserbaidschanisches Gebiet ist.

Armenische Truppen halten noch immer 20 Prozent der Gebiete Aserbaidschans besetzt. Als Folge dieser bewaffneten Okkupationspolitik sind mehr als eine Million Aserbaidschaner zu Flüchtlingen und Binnenvertriebenen in ihrem eigenen Land geworden.

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